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72 Stunden in Kuala Lumpur .#1

Kuala Lumpur – jetzt, vier Wochen später, denke ich als erstes an den bizarren Kontrast zwischen Tradition und Moderne, die Gelassenheit der Einheimischen, die riesige Auswahl an exotischem Streetfood und die unbeschreibliche Hitze. Zwei einhalb Tage hatten wir Zeit, um die funkelnde Stadt kennenzulernen und die schönsten Plätze zu entdecken.
In drei Teilen möchten wir von unseren Erlebnissen berichten, Geheimtipps verraten & euch mit unseren Bildern Lust auf eine Reise in Malaysias Hauptstadt machen.

Wir landeten am frühen Morgen in Kuala Lumpur und es war leicht einen Bus zum Stadtzentrum zu finden. Viele Verkäufer bieten schon auf der Rolltreppe der Arrival Hall verschiedenste Bus- und Taxiverbindungen in jeden erdenklichen Stadtteil an. Für 10 Ringgit (etwa 2 Euro) fuhren wir also in einem klimatisierten Bus bis zur Metro-Haltestelle Masjid Jamek nahe unseres Hostels Reaggae Mansion.

Nach mehr als zwanzig Stunden Reise (Chemnitz – Frankfurt – Amsterdam – Kuala Lumpur) gönnten wir uns einen erholsamen Power-Nap und eine Dusche, bevor wir am Nachmittag loszogen, um Little India uns China Town zu erkunden: Beide Stadtviertel liegen im direkten Umkreis der Reggae Mansion und beide führten uns in eine völlig fremde, exotische Welt. Mein persönlicher Favorit war Little India, wo es aus den Garküchen verführerisch nach Curry duftete und in jedem Schaufenster die buntesten Stoffe und Schmuckstücke hingen. Leider ist es bei einem Spaziergang kaum möglich einen tieferen Einblick in das Leben in Little India zu bekommen, doch allein die vielen Farben, die Menschen auf der Straße und der Duft von Räucherstäbchen, Tee und Curry bezauberten uns.

China Town hingegen, vor allem die Petaling Street, waren danach eine kleine Enttäuschung. Während man in Little India das Gefühl hatte,  sich durch ein authentischen Wohnviertel zu bewegen, glich China Town einer Outdoor-Shoppingmall für Touristen. Mehrere hundert Stände stehen dicht an dicht, vollgepackt mit I love Malaysia-Shirts, Uhren, Sonnenbrillen und vielerlei anderem Krimskrams. Schafft man es allerdings sich durch die Stände zu kämpfen, bietet China Town einige wunderschöne Tempel wie den Sin Sze Si Ya, Guan Di und den berühmten Sri Maha Mariamman Temple.

Ein Bild vom Sri Maha Mariamman Temple konnte ich leider nicht selber machen, da ich vergessen habe den Kameraakku zu laden, möchte ihn euch aber nicht vorenthalten. ©IQRemix (Disclaimer)

Weil wir uns natürlich auch unglaublich darauf gefreut haben, die Petronas Towers bei Nacht zu sehen und es nicht so richtig erwarten konnten (nicht zuletzt, weil dieser wundervolle Tag auch unser dritter Jahrestag war und da ein bisschen Romantik nicht fehlen darf), fuhren wir trotz aller Müdigkeit in Richtung KLCC und ließen den Abend im funkelnden Licht der Tower ausklingen. Und obwohl wir uns diesen Moment – anzukommen, die Lichter zu sehen und diesen Tag gemeinsam so weit von zu Hause zu verbringen – fast schon gefährlich oft in aller Perfektion ausgemalt haben, wurden unsere Erwartungen nicht enttäuscht. Ich möchte euch wirklich nicht zu sehr mit rosarotem Kitsch besäuseln – aber es war perfekt.

Im nächsten Teil erwarten euch unsere Eindrücke von den Batu Caves und aus Bukit Bintang und ein kleiner Geheimtipp für den wohl luxuriösesten Abend in KL.

Ihr wart auch in China Town & Little India unterwegs? Erzählt uns in den Kommentaren, wie ihr die beiden Stadtviertel erlebt habt!

Dieser Artikel ist Teil einer Serie über unsere Zeit in Kuala Lumpur. Noch mehr Sehenswerte Orte & Bilder findest Du hier: 72 Stunden in Kuala Lumpur – Tag 2 /// 72 Stunden in Kuala Lumpur – Tag 3

Disclaimer: Foto vom Sri Maha Mariamman Temple ©IQRemix; License in Link

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