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Fachinterview: Die richtige Reiseapotheke

Reiseapotheke

Rechtlicher Hinweis: Dieser Artikel ersetzt kein Beratungsgespräch bei deinem Arzt oder Apotheker. Die hier veröffentlichte Reiseapotheke erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und muss grundsätzlich neu betrachtet werden, wenn Schwangere und Kinder reisen.

Egal ob Du selten oder oft verreist… vor jeder neuen Reise stellt sich die Frage nach den Medikamenten, Reiseimpfungen und Versicherungen. Zumindestens geht das mir so, spätestens, nachdem ich meine Reise durch die USA fast drei Wochen eher als geplant wegen einer Bauchspeicheldrüsenentzündung abbrechen musste und nachdem ich in Costa Rica einen unschönen Surfunfall hatte. Du musst Dir aber keine Sorgen machen, dieser Beitrag ist nicht dazu da, Dir Angst zu machen oder Dir Geschichten über Verdauungsprobleme aufzutischen. Indianerehrenwort!

Nach diesen beiden Ereignissen war es mir in meiner Rolle als Reisebloggerin ein echtes Bedürfnis, endlich mit einem Fachmann über das Thema “Reiseapotheke” zu sprechen. Darüber, wie ich in Zukunft sicherer reisen kann und welche Medikamente ich dabei haben muss, damit ich mir im Zweifelsfall selbst helfen kann. Das ist vor allem deshalb so wichtig, weil ich auf meinen Reisen oftmals fernab von touristischen Infrastrukturen unterwegs bin… Wandern in den Alpen, surfen irgendwo im costaricanischen Nirgendwo, eingeschneit in Island, auf dem Pacific Crest Trail in den USA oder ohne Netz im georgischen Kaukasus, hundert Kilometer Rumpelpiste von der nächsten Stadt entfernt.

Dieser Artikel beinhaltet also

Teil 1: Interview mit Fachapotheker Helge Lehnert | Sonnenberg Apotheke Chemnitz

Ich habe den Fachapotheker Helge Lehnert in der Sonnenberg Apotheke Chemnitz getroffen und war trotz meiner schlechten Erfahrungen mit Krankheiten auf Reisen immer noch skeptisch. Braucht man als junger, gesunder Mensch wirklich eine Beratung zur Reiseapotheke oder ist das doch eher etwas für Rentner? Und bekomme ich im Zweifelsfall nicht doch alle Medikamente im Ausland? Knapp zwei Stunden später wusste ich, wie naiv ich bisher war und warum ich vor der nächsten Reise wohl doch einen zweiten Blick auf meine Reiseapotheke werfen werde…

Reiseapotheke

Helge Lehnert, Fachapotheker & Inhaber der Sonnenberg Apotheke Chemnitz

Zugegeben: Ich selbst und auch die meisten meiner Bekannten haben sich bisher noch nie zu ihrer Reiseapotheke beraten lassen. Warum sollte ich trotzdem unbedingt vor der nächsten Reise eine Beratung in Anspruch nehmen?

Eine Beratung macht aus vielen Gründen wirklich Sinn: Zum einen sind Apotheker*innen und das Apothekenpersonal eben die Fachleute für Arzneimittelwirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen. Im persönlichen Gespräch mit dem Fachpersonal kann man also viele Dinge vorab klären, um eine gefährliche Situation gar nicht erst aufkommen zu lassen. Zum anderen ist es so, dass es gar keine ideale Reiseapotheke gibt, nur eine individuelle. Weil Reiseziel, Reisedauer, Reisezeit, Reisestil und natürlich individuelle Gegebenheiten immer wesentlich dafür ausschlaggebend sind, was man eben benötigt. Hier kann das reisemedizinisch geschulte Apothekenpersonal dann ganz genau beraten.

Außerdem geht es nicht nur um die Wirkung von Medikamenten, sondern auch um Spezialwissen zu einzelnen Ländern. Beispielsweise ist in manchen Länder die Einfuhr verschreibungspflichtiger Medikamente untersagt und man benötigt dann unter Umständen ein Zertifikat des Arztes. Eine reisemedizinisch geschulter Apotheker weiß aber, für welche Länder und Medikamente ein solches Zertifikat gebraucht wird. Spätestens, wenn es dann aber um Reiseimpfungen und Malaria geht, ist eine Beratung unersetzlich.

Ich lese auch immer wieder Blogbeiträge von sehr reiseerfahrenen Bloggern, die sogar ganz von einer Reiseapotheke abraten – mit dem Argument, dass man doch überall auf der Welt Medikamente kaufen könne…

Hier, innerhalb der EU, werden durch die Europäische Arzneimittelkommission EU-weite Standards hinsichtlich der Produktion und des Vertriebs von Arzneimitteln garantiert. Der Vertriebsweg vom Hersteller über den Großhändler bis zur Apotheke gesichert. Es werden nur zugelassene Arzneimittel gehandelt und es gelten für die Hersteller strenge Qualitätsanforderungen. Damit ist gewährleistet, dass die Medikamente immer entsprechend ihres Profils wirken und somit auch Nebenwirkungen und Wechselwirkungen bekannt sind. Ob und wie das in anderen Ländern ist, wissen wir nicht. Dort kann es ebenso seriös zugehen – es kann aber auch anders sein. Wenn nicht die gleichen Standards gelten, können Arzneimittel verunreinigt oder gefälscht sein und ganz anders wirken.

Hinzu kommt die Sprachbarriere. Für viele Wirkstoffe gibt es Synonyme, einige sind uns hier völlig unbekannt. Das heißt auch, dass wir nichts zu Unverträglichkeiten und Wechselwirkungen wissen. Ein fremder oder unbekannter Wirkstoff bringt also im Zweifelsfall ein unkalkulierbares Risiko mit sich. Im geringsten Fall wird einem ein bisschen schlecht, im schlimmeren Fall treten Allergien auf oder es kommt zu unkontrollierten Wechselwirkungen mit Dauermedikamenten. Sicher ist es möglich, aus der Ferne den Arzt oder Apotheker zu konsultieren. Allerdings braucht es dann eine internationale Datenbank der Arzneien, um die Wirkstoffe abzugleichen. Manche sind auch gar nicht auffindbar.

Und mal ganz davon abgesehen: Wenn man sich einen Splitter in den Fuß einzieht und der entzündet sich, weil du keine Pinzette dabei hast, um ihn rauszuziehen, dann läufst du nicht mehr. Die folgen sind im Zweifelsfall also einfach zu verheerend, um sich damit eine schöne Reise zu ruinieren.

Und was sollte nun in der Reiseapotheke alles enthalten sein?

Beim Packen der Reiseapotheke geht es immer darum, sich im Notfall selbst helfen zu können. Medikamente zur äußerlichen & innerlichen Anwendung, Verbandmaterial und Hilfsmittel sind dabei relativ unabhängig vom Reiseland und immer die gleichen.

Deshalb gibt es eine standardisierte Reiseapotheke, die nach Indikationen unterteilt ist und zusätzlich aber immer an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden muss. Die Indikationen sind also immer dieselben. Aber nicht jeder nimmt für jede Indikation das gleiche Medikament.

Unterschieden wird in sechs verschiedene Indikationen. Welches Präparat man am Ende wählt, ist von eigenen Befindlichkeiten, Unverträglichkeiten und Dauermedikamenten abhängig – eine individuelle Standard-Reiseapotheke sozusagen. Wir orientieren uns bei unseren Empfehlungen an dem jeweils aktuellen Handbuch des Centrums für Reisemedizin:

1. Verbandmaterial (Notfallversorgung von Verletzungen)

  • Mullbinden
  • 1 Päckchen steriler Verbandmull
  • Wundpflaster
  • Heftpflaster
  • Elastische Binde
  • Händedesinfektion [alkoholische Produkte]
  • Splitterpinzette
  • kleine Schere
  • Handschuhe

2. Arzneimittel zur äußeren Anwendung

  • antiseptische Wundsalbe [Povidon-Iod, Octenidin]
  • Corticoid Creme gegen Insektenstichreaktionen [Hydrocortison]
  • Augentropfen gegen Bindehautentzündung [Azelastin bei allergischer Bindehautentzündung; Künstliche Tränen bei BHE durch trockenes Auge; antibiotische Augentropfen (verschreibungspflichtig) bei bakterieller Bindehautentzündung]
  • Ohrentropfen gegen Gehörgangsentzündungen [Phenazon, Procain]

3. Arzneimittel zur inneren Anwendung

  • einfaches Mittel gegen Schmerzen, Fieber und Entzündungen [Paracetamol, ggf. Ibuprofen, aber nicht bei Verletzungen]
  • krampflösendes Mittel [Butylscopolaminbromid]
  • leichtes Schlaf- oder Beruhigungsmittel [Diphenhydramin oder eine Kombination aus pflanzlichen Wirkstoffen wie Melisse, Hopfen, Baldrian]
  • Durchfallmittel [Ethacridinlactat, Tanninalbuminat, Racecadotril, Saccharomyces boulardii]
  • Elektrolytlösungen
  • Antibiotikum*

4. Dauermedikation (individuell)

5. Sonstiges

  • Sonnenschutz mit ausreichendem Lichtschutzfaktor (mindestens 30) und in ausreichender Menge
  • Insektenschutzmittel [DEET, Icaridin]
  • Ersatzbrille
  • Flächendesinfektionsmittel [alkoholische Sprüh-u. Wischdesinfektion]
  • Zeckenzange
  • Fieberthermometer

6. Zusatzausstattung (je nach Reisestil)

Steriles Material:

  • 1-2 Einmalspritzen (2ml, 5ml oder 10ml)
  • 1-2 Einmalkanülen (Größe 1, 2 und 16)
  • Steristrips zur Wundrandadaption

*Antibiotika ist verschreibungspflichtig und kann nicht ohne Rezept erworben werden. Dafür ist es empfehlenswert, einen reisemedizinisch geschulten Arzt (Gesundheitsämter können Auskunft darüber geben, welche Ärzte reisemedizinisch geschult sind) zu konsultieren. Problematisch ist, dass der Laie eben nicht erkennt, wann es wirklich Zeit ist, das Antibiotikum zu nehmen. Allerdings können durch die Mitnahme von Antibiotika die Risiken vermieden werden, die sich durch die Einnahme von fremden Wirkstoffen ergeben. In jedem Fall entscheidet der Arzt.

Kann mir eine Apotheke auch bei Fragen zu Reiseimpfungen weiterhelfen oder muss ich dazu zu einer anderen Stelle?

Eine reisemedizinisch geschulte Apotheke kann auch zu Reiseimpfungen beraten. Alternativ kann man natürlich auch den Arzt oder das Gesundheitsamt konsultieren. Auch hier kann ein persönliches Gespräch sehr von Vorteil sein: Neben den Impfungen für das Land selbst spielen auch die dort möglichen Impfvorschriften eine Rolle – zum Beispiel bei der Einreise aus Drittländern. Ein Tag Aufenthalt in einem bestimmten Land kann schon bedeuten, dass man für die Einreise in einem anderen Land beispielsweise gegen Gelbfieber geimpft sein muss. Darüber hinaus müssen eventuell auch Impfabstände, Lieferbarkeiten die notwendige Zeit für den Aufbau einer Immunität beachtet werden.

Mir ist in unserem Gespräch inzwischen mehrfach der Ausdruck “reisemedizinisch geschulte Apotheke” aufgefallen. Was steckt hinter dieser Bezeichnung?

Eine reisemedizinisch geschulte Apotheke hat mindestens einen Mitarbeiter, der jährlich die Schulung zur Reisemedizin besucht. Das ist deshalb so wichtig, weil es jedes Jahr Änderungen gibt. Wenn wir nicht geschult wären und ich jemanden mit unseriösen Quellen zur Reisemedizin beraten würde, könnte ich nachts nicht schlafen.

Helge Lehnert ist Fachapotheker und Inhaber der Sonnenberg Apotheke Chemnitz. Ich möchte mich auch an dieser Stelle noch einmal recht herzlich für das Interview bedanken.


2. Meine persönlichen Erfahrungen mit Krankheiten auf Reisen (und warum der Apotheker eben doch recht hat)

Wie ich bereits zugegeben habe, war ich vor dem Interview sehr skeptisch, ob es für einen jungen, gesunden Mensch wirklich nötig ist, sich so intensiv mit der Reiseapotheke auseinander zu setzen. Immerhin kenne ich genug Leute, die selbst auf Fernreisen bestensfalls ein paar Pflaster einpacken und trotzdem wohlbehalten zurückkommen. Einige der angesprochenen Hinweise haben mich jedoch sehr an meine eigenen Erfahrungen erinnert und ein bisschen kam ich mir nach dem Interview vor wie ein getadeltes Kind, das checkt, dass es wirklich Mist gebaut hat. Was aber vielleicht auch darin liegen kann, dass benannter Fachapotheker mein Vater ist…  

Meine Gedanken waren während des Interviews immer wieder in den USA, als eine Bauchspeicheldrüsenentzündung mir eine Woche lang schlimmste Bauchschmerzen beschert hat und ich erst viel zu spät ein Medikament bekommen habe, weil ich hunderte Kilometer und mehrere Tage von einer Apotheke entfernt irgendwo zu Fuß auf dem Pacific Crest Trail am Crater Lake unterwegs war. Selbst Wochen später (die Reise musste ich abbrechen), ging es mir noch nicht wieder besser, weil ich zu spät etwas dagegen unternommen habe.

Eine andere Situation, an die ich zurückdenken musste, habe ich in Asien erlebt… Es war hoher Wellengang und ich hatte eine Fahrt mit dem Boot nach Lombok gebucht. Die Besatzung verteilte Reisetabletten, auf denen ich glücklicherweise die Bezeichnung erkennen konnte. Da ich sowieso gerade mit meinem Vater telefonierte, fragte ich ihn, ob er die Tabletten kenne. Nach einem Check seiner Datenbank stellte sich heraus, dass ich auf den Wirkstoff, der hier mit Synonym angegeben war, allergisch reagiere. An dieser Stelle hatte ich wirklich Glück… Denn wer hat schon das Privileg, einen Apotheker als Vater zu haben, der Tag und Nacht erreichbar ist und auch noch bestehende Allergien kennt? Besonders diese Situation hat mir verdeutlicht, wie verdammt wichtig eine clever gepackte Reiseapotheke sein kann, besonders für all jene, die nicht solches Glück haben wie ich.


3. [Werbung] Wenn die Reiseapotheke allein nicht mehr hilft: Die Reisekrankenversicherung

Den Vogel abgeschossen habe ich schließlich aber in Costa Rica, als ich beim Surfen eine Welle übersehen habe, die mein Brett wegschleuderte, während sich die Leash um meinen Fuß gewickelt hat. Mein Fuß war sofort dunkellila, taub und dick und die Haut war in einem langen Fetzen weggerissen. Etwa eine Stunde später saß ich in einem schäbigen Kabuff, einer “Arztpraxis”, und mir fiel ein riesiger Stein vom Herzen, denn gebrochen war der Fuß nicht. Laufen konnte ich trotzdem nicht und auch der Heilungsprozess für die Wunde gestaltet sich in den Tropen deutlich schwieriger als in unseren Breiten.

Statt der Frage, an welchen Strand wir als nächstes fahren, waren auf einmal ganz andere Dinge wichtig: Bekomme ich die 250 Euro für die Behandlung wieder? Und was ist, wenn der Fuß doch gebrochen ist (so endgültig sicher war sich der Arzt nämlich nicht) und operiert werden muss? Schließlich konnte ich mehrere Tage nicht laufen und es schien einfach nicht besser zu werden.

Worauf ich hinaus will: Du brauchst unbedingt eine Reisekrankenversicherung!

Klar, ich hatte riesiges Glück und auch 250 Euro sind eine überschaubare Summe. Das hätte in dieser Situation aber auch wirklich anders kommen können. Eine Reisekrankenversicherung ist die wichtigste aller Versicherungen, sobald Du verreisen möchtest. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Auslandsaufenthalt nur wenige Stunden oder viele Monate dauert. Sobald Du medizinische Hilfe im Ausland benötigst, zahlt Deine normale Krankenversicherung nicht mehr. Je nach Fall können die Kosten ins Unermessliche steigen. Die durchschnittlichen Behandlungskosten in einem Krankenhaus in den USA lagen 2015 bei 5220 Dollar pro Tag, ein Rücktransport aus Costa Rica hätte mich bis zu 80.000 Euro gekostet.

Mit einer Reisekrankenversicherung bist Du aber (fast) immer auf der sicheren Seite, da diese im Fall einer Erkrankung oder eines Unfalls die Kosten für

  • Medikamente und Verbandmittel
  • notwendige Behandlungen und Operationen
  • Krankenhausaufenthalte
  • und Rücktransporte übernimmt.

Solltest Du noch keine Reisekrankenversicherung haben oder sollte auf deinen Unterlagen inzwischen eine dicke Staubschicht liegen, empfehle ich dir allerwärmstens, dich vor deiner nächsten Reise zu informieren. Denn ein kleiner Stolperer oder eine unerkannte Welle sollten niemals der Grund sein, dass Du eine Behandlung nicht in Anspruch nehmen kannst oder Du Dich in der Privatinsolvenz wiederfindest.


4. Zu guter Letzt: Ein paar besonders clevere Medikamente, die ich immer in meiner Reiseapotheke dabei habe

ReiseapothekeZurück zur Reiseapotheke: Da, wie der Apotheker erläutert hat, jede Reiseapotheke ganz individuell ist, auch wenn die Indikationen die gleichen bleiben, macht es überhaupt keinen Sinn, wenn ich euch meine persönliche Reiseapotheke aufliste. Ich hatte beispielsweise noch nie Probleme mit meinen Ohren oder Augen und werde deshalb auch weiterhin keine Ohren- oder Augentropfen einpacken. Das kann bei Dir schon wieder ganz anders sein. Allerdings kann ich dir ein paar sehr clevere Helferlein verraten, die mir schon manchmal den Arsch gerettet haben:

  • Superpep …nehmen wirklich in Sekundenschnelle die Reiseübelkeit und machen mich nicht ganz so müde, wie andere Reisetabletten. Da ich sehr empfindlich auf Wellengang reagiere, retten mir die Kaugummis jede Bootsfahrt und haben mich kotzfrei durch manches Durchstartemanöver in den Tropen gebracht.
  • Hefe …mein Geheimtipp für alle Reisen außerhalb der “westlichen Welt”. Die Kapseln nehme ich schon 1-2 Wochen vor der Reise und hatte immer, wenn ich sie genommen habe, deutlich weniger Probleme unterwegs mit Durchfall und anderen Leckereien. Vorausgesetzt natürlich, ich befolge die Grundregel “Peel it, boil it, cook it or forget it!”
  • Elektrolylösungen … sind in kleinen, leichten Tütchen verpackt und echte Lebensretter. Immer dann, wenn Mitreisende oder ich selbst doch Durchfall hatten oder sich übergeben mussten, bringt einen eine solche Lösung in wenigen Minuten wieder auf die Beine. Natürlich bekämpft die Lösung nicht die Ursache, aber sie stellt den Mineralhaushalt wieder her und man fühlt sich ganz schnell wieder fit.
  • Steri-Stripes … habe ich inzwischen sogar schon in der Handtasche. Wenn ich zählen würde, wie oft sich Michael schon in die Hände geschnitten hat, würde ich nicht hinterherkommen. Mit den Stripes konnte er schon oft Wunden sauber schließen, die eigentlich wenigstens ein oder zwei Nadelstiche gebraucht hätten. Natürlich nur mit vorheriger Wunddesinfektion.
  • Nobite … Es gibt wohl kein besseres Mückenspray als dieses. Ich habe damit bereits Kuba, Costa Rica, Malaysia und Indonesien ohne auch nur einen einzelnen Mückenstich bereist. Wirklich!

Kennzeichnung/Transparenz: Dieser Beitrag enthält Werbung und entstand in Kooperation mit CosmosDirekt. Das Interview mit Fachapotheker Helge Lehnert steht jedoch inhaltlich in keinerlei Zusammenhang mit dem Auftraggeber und wurde unabhängig von der Kooperation von mir durchgeführt, um Euch, meinen Lesern, einen informativen Artikel zu bieten. 

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