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Der Alpe Adria Trail mit Zelt: Die Etappen 1-8 in Österreich

Der Alpe Adria Trail ist ein landschaftlich wundervoller Fernwanderweg und bestens geeignet, wenn man zum ersten Mal eine mehrwöchige Wanderung machen möchte. Leider bedeuten mehrwöchige Wanderungen je nach Region aber auch Tag für Tag (hohe) Übernachtungskosten. Weil ich selbst gerne zelte und mir damals auch keine 35 Übernachtungen in Hütten und Pensionen leisten konnte, bin ich den Alpe Adria Trail mit meinem Zelt gelaufen. Um jede Nacht einen passenden Schlafplatz zu haben, musste ich die offizielle Wanderroute jedoch ein bisschen anpassen (ohne aber den Alpe Adria Trail zu verlassen). In diesem Beitrag findest Du ein paar einleitende Worte zu den Vorteilen des Fernwanderns mit kleinem Budget, praktische Informationen zur Anreise und kurze Beschreibungen der ersten 8 Etappen in Österreich.

Wie mein kleines Budget den Alpe Adria Trail zu einem echten Abenteuer gemacht hat

Ich war in meinem Leben schon sehr oft wandern. Vor einer Weile habe ich versucht zu überschlagen, wie viele Kilometer ich seit meiner Kindheit wohl schon in den Gebirgen meiner Heimat und in den Alpen gelaufen bin. Bei etwa 4000 Kilometern habe ich aufgegeben und aufgehört zu zählen. Trotzdem hatte ich, als ich den Alpe Adria Trail geplant habe, keinen blassen Schimmer, was mich erwarten würde. Klar, ich habe die Kilometer- und Höhenmeterangaben gelesen, habe zu Hause mit meinem Rucksack trainiert und meine Trekkingnahrung vorbereitet. Doch was es wirklich bedeutet, einen Monat lang mit einer Hose und zwei T-Shirts (wovon ich eines verloren habe) zu leben, was es bedeutet, jeden Tag Schritt für Schritt immer weiter zu laufen und was es bedeutet, diese weite Strecke auf eigener Kraft zu überwinden – all das habe ich erst begreifen können, als ich vier Wochen nach Beginn meiner Reise am Großglockner mein letztes Etappenziel in Slowenien erreichte.

Zu diesem Zeitpunkt waren die täglichen Rituale wie das Aufstellen des Zeltes, das Kochen über dem winzigen Gaskocher oder das Waschen am Fluss bereits zu meiner neuen Normalität geworden. Während ich am Anfang noch geflucht habe, wenn ich meinen Rucksack andauernd ein- und auspacken musste oder das Zelt nicht mehr so richtig in seinen Packsack passen wollte, hatte ich auf dem Weg vom Großglockner durch Österreich und Slowenien die nötige Ruhe gefunden, um all diese Aufgaben – neben dem Laufen natürlich – zu meinem neuen Lebensinhalt zu erklären. Haferbrei auf dem Gaskocher statt Rührei aus der Pfanne, Bachwasser statt Dusche, Laufen statt Arbeiten, Wetter statt trockener Wohnung, Dreck statt Sauberkeit, Hunger statt Döner. Oder, um es anders auszudrücken: Die Selbstverständlichkeit, die ich in vielen Dingen gesehen habe, wich tiefer Dankbarkeit, meine Unaufmerksamkeit einem tiefen Bewusstsein.

Mein neues Badezimmer 😀

Diese Erfahrungen haben mein Leben wirklich nachhaltig verändert. Noch heute, dreieinhalb Jahre später, zehre ich von meinen Erinnerungen und der Dankbarkeit, die mich der Trail gelehrt hat. All diese Erfahrungen konnte ich jedoch nur machen, weil ich nichts hatte. Kein festes Dach überm Kopf, kein üppiges Essen, keinen Besitz und keine Bequemlichkeit. An dieser Stelle kommen wir zum Kern dieser Artikel-Serie: Hätte ich in Hütten und Hotels übernachtet, hätte ich einen Gepäcktransport genutzt, ständig Kaiserschmarrn und Brettljause gegessen – ich hätte niemals diese Erfahrung gemacht. Natürlich wusste ich das zu dem Zeitpunkt noch nicht. Ich hatte einfach nur kein Geld. Zum Glück.

Inzwischen weiß ich, welches Geschenk ein solcher Trail ist, wenn man ihn mit begrenztem Budget und begrenztem Luxus beschreitet. Genau dieses Geschenk möchte ich mit dieser Artikel-Serie weitergeben, damit Du – ganz egal ob es Dir einfach nur an Geld mangelt, Du einfach nur gern zeltest oder Du nach einer ähnlichen Selbsterfahrung suchst – die nötigen Infos hast, um deine Reise auch mit wenig Budget zu realisieren.

35 Tage Zeit, kleines Budget & Zelt: Meine angepasste Wanderroute

So gut der Alpe Adria Trail auch konzipiert sein mag – er ist eigentlich nicht für das Trekking mit Zelt und ein begrenztes Budget geeignet. Die Etappen enden – zumindest in Österreich und Italien – meist an Orten ohne Campingplatz (ohne günstige Alternative) und sind oftmals auch viel zu lang, um sie (zumindest bei meinem Fitnesslevel) mit einem schweren Trekkingrucksack zu schaffen. Deshalb habe ich bereits bei der Planung und später auch unterwegs meine Route immer wieder anpassen müssen, um die Etappen überhaupt bewältigen und möglichst oft günstig übernachten zu können. Besonders in Hinblick auf mein Zeitfenster von etwa 35 Tagen und mein Budget habe ich bereits zu Hause entschieden, einige österreichische Etappen zu überspringen und meinen Alpe Adria Trail an der letzten slowenischen Etappe zu beenden. Die letzten Etappen in Italien führen durch immer dichter besiedeltes Gebiet und es hätte nicht einen einzigen Campingplatz gegeben, auf dem ich hätte schlafen können.

Trotzdem sollen Dich diese Fakten auf gar keinen Fall entmutigen! Mit ein bisschen Planungsgeschick, war es mir dennoch möglich, diese Schwierigkeiten zu überwinden und den Alpe Adria Trail frei mit einem Zelt zu wandern!

In diesem Kapitel findest Du deshalb meine persönliche, angepasste Wanderroute mit 26 Etappen für etwa 35 Tage. Sie enthält neben grundlegenden Informationen zu Länge und Höhenmetern, Informationen zur Übernachtung, zu den Einkaufsmöglichkeiten an den eventuell veränderten Etappenzielen, eine kurze Beschreibung, warum ich diese Etappe ggf. verändert habe, welche öffentlichen Verkehrsmittel Du eventuell nutzen musst und – zu guter Letzt – auch meine persönlichen Highlights am Weg, die Du in dieser Form nicht im Wanderführer finden wirst.

Orientierung: Fitnesslevel, Rucksack-Gewicht und das Wetter zum Zeitpunkt meiner Wanderung

Ich bin in den Monaten vor meiner Wanderung zwei Mal pro Woche 6-10 Kilometer joggen gegangen und habe mich deshalb ausreichend fit gefühlt, sodass ich nicht zusätzlich trainiert habe (mal abgesehen von den Wochenendwanderungen, die ich sowieso immer unternommen habe). Mein Rucksack wog im Schnitt (abhängig von Essens- und Wasservorräten) etwa 13-15 kg. Das war natürlich viel zu schwer, vor allem, da 2015 die Temperaturen in Italien und Slowenien viele Tage in Folge auf mehr als 35°C stiegen. Diese Angaben helfen Dir vielleicht dabei abzuschätzen, wie Du deine Etappen gestalten kannst. Wenn Du das wandern nicht gewöhnt bist, geh es aber lieber etwas langsamer an. Deine Muskeln werden Dir an den ersten Tagen jeden Kilometer übel nehmen 😉

Wichtig: Diese Auflistung der Etappen ersetzt nicht deinen Wanderführer, sondern ergänzt ihn nur um Ideen und Hinweise, wie Du den Alpe Adria Trail möglichst günstig und mit Zelt laufen kannst.


Anreise zum offiziellen Startpunkt

Nenn mich ruhig irrational, aber es hätte sich, obwohl ich einige Etappen in Österreich übersprungen habe, gänzlich falsch angefühlt, den Alpe Adria Trail nicht am Großglockner, dem offiziellen Startpunkt, zu beginnen. Der Startpunkt ist abgesehen von einigen größeren Orten wie beispielsweise Villach auch einer der wenigen Orte, der (relativ) unkompliziert mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist und ist damit wirklich prädestiniert, um dort ganz nach Wanderführer die große Wanderung zu beginnen. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit mit dem Auto anzureisen.

Der Startpunkt

Der Alpe Adria Trail beginnt an der Franz-Josef-Höhe am Großglockner. Diese erreicht man nur über die mautpflichtige Großglocknerstraße. Vom Startpunkt aus hast Du die Möglichkeit mit der Gletscherbahn auf den Großglockner zu fahren.

Anreise mit dem Bus

Der Großglocknerbus fährt von sechs Stationen und erreicht die Franz-Josef-Höhe in der Regel kurz vor Mittag. Genaue Abfahrtszeiten werden vor jeder Saison auf der Website der Großglocknerstraße veröffentlicht. Spartipp: Der Bus ab Salzburg kostet 87 Euro und inkludiert eine Fahrt mit der Gletscherbahn und den Eintritt zu den Attraktionen der Gipfelwelt 3000. Steigst Du an einer der anderen Stationen zu, kostet das One-Way-Ticket nur 18 Euro und beinhaltet eine Führung durch einen Nationalpark Ranger.

Du erreichst die Franz-Josef-Höhe mit dem Bus von:

  • Salzburg
  • Hinterglemm (Busterminal Bergfried)
  • Saalbach (Busterminal Glemmtaler Landesstraße 310)
  • Zell am See (Busterminal Parkplatz Hallenbad)
  • Bruck (Parkplatz Kerzenwelt)
  • Fusch

Bedenke bei deiner Planung unbedingt, dass die erste Etappe mit 5:30 Stunden Wegzeit veranschlagt ist. Um also nicht in die Situation zu kommen, dein Etappenziel nicht vor der Dunkelheit erreichen zu können, solltest Du im Kaiser Franz Josef Haus auf der Franz-Josef-Höhe übernachten, um in Ruhe am nächsten Tag starten zu können.

Anreise mit dem Auto

Es ist ebenfalls möglich, die Franz-Josef-Höhe mit dem Auto zu erreichen. In diesem Fall musst Du für das Befahren der Hochalpenstraße einmalig ein Tagesticket in Höhe von 36 Euro zahlen. Dieses gilt später auch noch für die Rückfahrt. An der Gletscherbahn befindet sich ein Parkhaus, in dem Du dein Auto kostenfrei auch über mehrere Wochen parken kannst. Eine Mitarbeiterin der zuständigen Institution riet mir auf meine Nachfrage, eine kurze Notiz in der Windschutzscheibe zu hinterlegen, wenn Du planst dein Auto über mehrere Wochen dort abzustellen. Für den Rückweg musst Du natürlich bedenken, dass Du auf den Großglocknerbus angewiesen sein wirst, um zurück zu deinem Auto zu kommen.


Die Etappen 1 – 8 meines persönlichen Alpe Adria Trails in Österreich – von der Franz-Josefs-Höhe nach Obervellach

  • Etappe 1: Franz-Josefs-Höhe – Heiligenblut
  • Etappe 2: Heiligenblut – Döllach
  • Etappe 3: Döllach – Materle
  • Etappe 4: Materle – Stall
  • Etappe 5: Stall – Goldberghütte
  • Etappe 6: Goldberghütte – Flattach
  • Etappe 7: Flattach – Lassach
  • Etappe 8: Lassach – Obervellach
  • Etappe 9: Obervellach – Seeboden (Bus) – Sommeregger Hütte
  • Etappe 10: Sommeregger Hütte – Alexanderhütte
  • Etappe 11: Alexanderhütte – Döbriach
  • Etappe 12: Döbriach – Erlacher Haus
  • Etappe 13: Erlacher Haus – Falkerthaus/Lärchenhütte
  • Etappe 14: Falkerthaus/Lärchenhütte – Falkertsee
  • Etappe 15: Falkertsee – Bad Kleinkirchheim oder Falkertsee – Bad Kleinkirchheim – (Seilbahn Kaiserburg) – Walderhütte
  • Etappe 16: Walderhütte – Arriach – Villach (Bus) -Nötsch (Zug) – Feistritz an der Gail (Camping am Bauernhof)
  • Etappe 17: Feistritz an der Gail (Camping am Bauernhof) – Feistritzer Alm
  • Etappe 18: Feistritzer Alm – Tarvisio
  • Etappe 18: Feistritzer Alm – Tarvisio
  • Etappe 19: Tarvisio – Rifugio Zacchi
  • Etappe 20: Rifugio Zacchi – Kranjska Gora
  • Etappe 21: Kranjska Gora – Trenta
  • Etappe 22: Trenta – Bovec
  • Etappe 23: Bovec – Kamp Trnovo
  • Etappe 24: Kamp Trnovo – Kobarid
  • Etappe 25: Kobarid – Koca Na Planini Kuhinja
  • Etappe 26: Koca Na Planini Kuhinja – Tolmin

Etappe 1: Franz-Josefs-Höhe – Heiligenblut

Länge: 13,3 km | Höhenmeter: 140 positiv, 1230 negativ
Übernachtung: Nationalpark Camping Großglockner (unterhalb der Kirche)
Einkaufsmöglichkeiten: Es gibt zwei ADEG-Läden in Heiligenblut.

Einen besseren Einstieg als diese Etappe könnte es kaum geben! Diese Etappe ist landschaftlich wirklich so spektakulär, dass hier meine anfänglichen Zweifel und Ängste sofort echter Euphorie wichen. Auch, wenn die Anreise also über die Hochstraße nicht besonders easy zu organisieren ist, solltest Du diese Etappe auf keinen Fall verpassen.

Pause am Fluss bei Döllach

Etappe 2: Heiligenblut – Döllach

Länge: 11,0 km | Höhenmeter: 400 positiv, 690 negativ
Übernachtung: Camping Zirknitzer (etwa einen Kilometer vor der Stadtzentrum in Großkirchheim)
Einkaufsmöglichkeiten: Es gibt einen kleinen ADEG-Laden im Ortszentrum.

Diese Etappe endet laut Wanderführer 7,5 km weiter in Mörtschach. Ich habe sie jedoch bereits in Döllach beendet, da es dort im Gegensatz zum eigentlichen Etappenziel einen Campingplatz gibt. Da ich auch die folgende Etappe aufgrund ihrer Länge bereits am höchsten Punkt in Materle und nicht in Stall beendet habe, war es kein Problem die fehlenden 7,5 Kilometer am Folgetag zu laufen. Nur wenige Meter vor dem Stadtzentrum von Döllach liegt das zudem das Naturbad Großkirchheim – perfekt, um sich nach einem heißen Sommertag abzukühlen.

Aufziehende Wolken am frühen Morgen auf dem Weg nach Materle

Etappe 3: Döllach – Materle

Länge: 18,0 km | Höhenmeter: 1050 positiv, 100 negativ
Übernachtung: An der Wallfahrtskirche gibt es zwei Hütten – den Alpengasthof Marterle und die Rangersdorfer Hütte. Beide hatten kein Problem damit, dass ich mein Zelt auf ihrer Wiese vor der Hütte aufstelle.
Einkaufsmöglichkeiten: keine

Wie bereits unter II beschrieben, habe ich auch diese Etappe verkürzt, da sie sonst einfach viel lang und zu diesem Zeitpunkt für mich nicht schaffbar gewesen wäre. Zudem hat mir die Hütte am Materle so gut gefallen, dass ich sehr froh war, dort meinen restlichen Nachmittag verbringen zu können.

Wallfahrtskirche Materle

Aussicht von Materle

Etappe 4: Materle – Stall

Länge: 9,7 km | Höhenmeter: 80 positiv, 1150 negativ
Übernachtung: In Stall gibt es keine Camping-Möglichkeiten. Allerdings bietet das Gasthaus Postwirt und die Pension Kohlbauer einfache und saubere Zimmer für etwa 30 Euro an.
Einkaufsmöglichkeiten: Gleich im Ortszentrum neben der Touristinformation befindet sich ein winzig kleiner Supermarkt.

Der steile Abstieg über die feuchten Wiesen hat mich in meiner Entscheidung, die Etappe in Marterle zu beenden, sehr bestätigt. Obwohl es “nur” bergab geht, war ich sehr froh, als ich endlich in Stall ankam. Obwohl der Ort so winzig ist, gibt es trotzdem ein kleines Freibad, das nach dem schwitzigen Abstieg eine wohltuende Abkühlung bietet.

Sonnenaufgang in Stall

Etappe 5: Stall – Goldberghütte

Länge: 10,0 km | Höhenmeter: 1100 positiv, 50 negativ
Übernachtung: Ich durfte mein Zelt auf der Wiese vor der Goldberghütte aufstellen.
Einkaufsmöglichkeiten: keine

Die ursprüngliche Etappe, wie sie im Wanderführer beschrieben ist, führt von Stall nach Innerfragant. Ich habe mich jedoch auch hier für eine Teilung der Etappe entschieden, da sie für mich viel zu lang gewesen wäre, als dass ich die fantastische Landschaft  hätte richtig genießen können. Außerdem hätte es in Innerfragant keinen Campingplatz gegeben. Deshalb beendete ich diese Etappe bereits an der Goldberghütte und lief am nächsten Tag noch einen Teil der folgenden Etappe bis nach Flattach, wo ich auf einem Campingplatz schlafen konnte.

Aussicht an der Goldberghütte

Etappe 6: Goldberghütte – Flattach

Länge: 16,7 km | Höhenmeter: 100 positiv, 1278 negativ
Übernachtung: Alpencamping Raggaschlucht
Einkaufsmöglichkeiten: Noch bevor Du Flattach erreichst, führt der Weg durch Laas und Kleindorf. In Kleindorf gibt es einen großen ADEG Supermarkt, wo Du alle Vorräte auffüllen kannst.

Diese Etappe war eine meiner liebsten in Kärnten und ich bin sehr froh, dass ich durch die Übernachtung an der Goldberghütte genug Zeit hatte, um vor allem den Abschnitt des Rollbahnwegs ausgiebig zu genießen. Wenn Du am Ende der Etappe noch Puste hast, lohnt sich außerdem ein Besuch der Raggaschlucht. Der Eingang ist nur 400m vom Campingplatz entfernt. Denk aber daran, dass Du mit etwa 1,5 Stunden Gehzeit in der Schlucht rechnen musst. Im Ortszentrum von Flattach findest Du aber auch ein Freibad, wenn Dir eher nach Entspannung zumute sein sollte.

Etappe 7: Flattach – Lassach

Länge: 10,5 km | Höhenmeter: 1065 positiv, 750 negativ
Übernachtung: Camping Lindlerhof am See
Einkaufsmöglichkeiten: Camping Lindlerhof am See

Wie auch die Etappe zuvor, habe ich auch bei dieser ein anderes Etappenziel gewählt, als es der Wanderführer vorschlägt. Der folgende Aufstieg hinter Flattach hat es wirklich in sich. Zudem gibt es auch in Mallnitz keine Camping-Option. Deshalb habe ich diese Etappe bereits in Lassach beendet, um am nächsten Tag über Mallnitz hinaus nach Obervellach zu laufen.

Die Groppensteinschlucht bei Obervellach

Etappe 8: Lassach nach Obervellach

Länge: 12,7 km | Höhenmeter: 20 positiv, 710 negativ
Übernachtung: Aktiv-Sport-Erlebnis-Camp Obervellach (unterhalb des Ortszentrums am Fluss)
Einkaufsmöglichkeiten: In Obervellach findest Du mehrere größere Supermärkte.

Diese Etappe mochte ich wegen ihres Verlaufs durch die Rabi- und Groppensteinschlucht wirklich sehr gern. Vor allem die Groppensteinschlucht (Achtung, hier musst Du 6 Euro Eintritt zahlen) hat mich lange Zeit aufgehalten, um Fotos zu machen. Wenn Du dann von der Schlucht nach Obervellach läufst, kommst Du unmittelbar am “Bauernladen Walter” vorbei. Dort gibt es sehr leckere, dick belegte Wurst- und Käsebrote in einem urigen kleinen Esszimmer.


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