Toskana Roadtrip: 12 schöne & geheime Orte für deine Rundreise

Toskana Roadtrip: 12 schöne & geheime Orte für deine Rundreise

Toskana Roadtrip: 12 schöne & geheime Orte für deine Rundreise

Ehrlich gesagt, bin ich viele Jahre nie wirklich nach Italien gereist – und das, obwohl das Land als Urlaubsparadies schlechthin gilt und die italienische Küche seit eh und je fester Bestandteil meiner eigenen ist. Erst als ich Michael kennenlernte, wuchs die Sehnsucht nach der Romantik italienischer Städtchen, dem Dolce Vita, dem gemeinsamen Aperol auf der Plaza und Spaziergängen durch die Weinberge. Die Liebe will, was sie eben will. Wir waren noch keinen Monat zusammen, als wir unser erstes Flugticket in die Toskana buchten. Diese erste Rundreise hat unser so Herz gefangen, sodass wir seither jedes Jahr wenigstens für ein paar Tage zurückgekehrt sind. Folgend findest Du meine 12 liebsten Orte, die wir während der letzten 4 Toskana-Rundreisen entdeckt haben.

[1] Val d’Orcia – wo toskanische Postkartenmotive entstehen

zu besuch beim gladiator:

Das Agriturismo Poggio Covili im Val d’Orcia diente als Kulisse für Maximus Haus im Film „Gladiator“. Wegen der vielen Filmtouristen ist die Zufahrt allein den Gästen vorbehalten, allerdings kann man die berühmte Zypressenallee auch wunderbar von der Straße aus ansehen und fotografieren. 

Das Val d’Orcia gilt als das schönste Tal der Toskana. Von hier stammen die meisten der toskanischen Postkartenmotive, auf denen sich Zypressen wie Perlen auf golden leuchtenden Hügelketten reihen. Zwischen ihnen liegen alte Höfe, mittelalterliche Burgen umgeben von romantischen Städtchen, Olivenhaine, Buchen- und Kastanienwäldern. Während das Tal im Frühling vom Mohn in leuchtendem Rot erstrahlt, dominieren im Herbst endlose Flächen ockerfarbener Erde das Bild. Die Landschaft, die heute unzählige Fotografen anlockt, inspirierte schon in der Renaissance die Maler der Schule von Siena zu ihren Meisterwerken – einer der vielen Gründe, weshalb das Val d’Orcia 2004 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde. Je nachdem, wie sehr Du für die Landschaft schwärmst, kannst Du hier zwei Tage oder auch eine ganze Woche zubringen. Sehenswürdigkeiten gibt es genug… beispielsweise liegen im Tal oder in unmittelbarer Nähe

  • die kleinen Städtchen Pienza
  • Montalcino
  • Montepulciano und die Kirche Madonna San Biagio 
  • San Quirico d’Orcia
  • und Monticchiello
  • das Bagni di San Filippo
  • und das Bagni Vignoni
  • das Kloster Abbazia di Sant’Antimo mit seiner Klosterapotheke
  • und das Castello di Spedaletto (inzwischen ein geschmackvolles Agriturismo, man kann aber auch ohne Gast zu sein, Teile der Burganlage besichtigen. Zudem gibt es eine kleine Nudelmanufaktur)

Wir hätten das Val d’Orcia auf keinen Fall verpassen wollen, allerdings fanden wir zweieinhalb bis drei Tage völlig ausreichend.

 

[2] Bagno di San Filippo – das älteste natürliche Heilbad der Welt

Wenn Du vielleicht schon ein paar meiner Beiträge kennst, wird Dir sicher nicht entgangen sein, dass ich eine große Vorliebe für Wasser habe. Bergseen, Flüsse, heiße Quellen, alte Badeanstalten… selbstredend, dass mich das Bagno di San Filippo voll in seinen Bann zog. Es gilt als das älteste natürliche, von Menschen genutzte Heilbad der Welt, das direkt aus einer heißen Quelle gespeist wird. Vermutlich badeten hier im Altertum sogar schon die Etrusker und Römer. Vom gleichnamigen Dorf aus, folgt man immer der Nase nach dem schwefligen Geruch in den Wald, vorbei an den ersten Wasserbecken, bis man schließlich zu einem hohen strahlenden weißen Berg aus Kalksinterablagerungen gelangt. Hier sprudelt das Wasser mit 25 bis 52° C wie auf einer Rutsche die glatte Oberfläche hinab in die unten liegenden Becken. Wer nicht direkt im milchig trüben Wasser liegen möchte, setzt sich unter einen der vielen kleinen Wasserfälle, die an den Vorsprüngen des Felsens entstehen oder macht es wie die Italiener und streckt gleich samt Vino auf dem Hang alle Viere von sich.

Da es zu diesem Ort und der heilsamen Wirkung des Wassers noch so viel mehr zu sagen gibt, habe ich ihm einen separaten Artikel gewidmet, in dem Du auch alle Infos findest, wie Du dorthin gelangst, was es beim Baden zu beachten gibt, wo Du hinterher die Mineralschicht abduschen kannst und etwas zu Essen bekommst.

 

[3] Das mittelalterliche Thermalbad in Bagno Vignoni

Ein paar Kilometer weiter, in Bagno Vignoni, befindet sich eine weiteres Thermalbad – und nebenbei mein persönliches Highlight im Val d’Orcia. Im Gegensatz zu den Becken bei San Filippo wurde dieses jedoch künstlich angelegt und wird heute von zahlreichen Cafés und Restaurants gesäumt. Auch wenn man hier seit 1989 leider nicht mehr Baden darf, ist das Ambiente der kleinen Bäderstadt rund um das türkisblaue Wasser in dem Natursteinbecken so charmant, dass ich mich lange Zeit nicht losreißen konnte. Wenn Du trotzdem unbedingt baden gehen möchtest, kann Du das entweder im Thermal-Freibad La Piscina Val di Sole oder kostenlos an den frei zugänglichen Becken südlich der Ortschaft, wobei deren Landschaft natürlich weitaus attraktiver ist als das Freibad. Das Adler Spa Resort Thermae ist ausschließlich den Hotelgästen vorbehalten.

 

[4] Pienza – die Idealstadt des Val d’Orcia

Zugegeben fällt es mir sehr schwer in Worte zu fassen, warum mir eine bestimmte toskanische Ortschaft so viel besser gefällt als eine andere – immerhin sind sie sich alle mit ihrer Architektur, ihren Plazas und engen Gassen, den Kirchen, Brunnen und Sakralbauten relativ ähnlich. Vielleicht ist aber wirklich etwas dran, an der “Idealstadt Pienza”, mit der Baumeister Bernardo Rosselino im Auftrag von Papst Pius II. versuchte, die humanistischen Ideale städtebaulich umzusetzen. Vielleicht waren es aber auch einfach der kleine Lavelladen, der Granatapfelbaum in einem Hinterhof, der Kaffee auf dem Domplatz oder die kleine Galerie eines Straßenkünstlers zwischen den Säulen des Palazzo Piccolomini, die mich so begeistert haben.

 

[5] “Unser” Landhaus in Stia 

Airbnb Gutschein

Wenn ich an unsere erste Toskana-Reise zurückdenke, dann denke ich vor allem an dieses Landhaus in Stia mit seinen dicken steinernen Wänden, dem offenen Kamin, dem Garten samt Blick ins Tal und den Schlafzimmern unter dem alten Holzdach. Es waren diese ganz kleinen bezaubernden Momente, die das Haus in einen für uns fast schon heiligen Ort verwandelten… das Holzholen im Schuppen, das Rauschen des Teekessels auf dem Gasherd, der Duft des Lavendels auf der Terrasse oder der Schein des Feuers, der den Wein im Glas beim Trinken funkeln ließ. Vielleicht braucht es ein bisschen Verliebtheit, um den Charme des Hauses zu schätzen (sei es nun die Schwärmerei für einen Menschen oder für die Toskana), doch hat man es erst einmal gefühlt, wünscht man sich, man hätte gleich einen ganzen Tag Zeit, um ihn nur an diesem Haus zu verbringen. 

Buchen kannst Du das Haus übrigens über Airbnb. Elena und ihre Eltern sind wunderbare Gastgeber und sorgen dafür, dass im Schrank immer ein paar Flaschen Wein des familieneigenen Guts stehen. Wenn dies deine erste Buchung bei Airbnb sein sollte, bekommst Du mit meinem Gutschein mindestens 25 Euro Rabatt.

 

[6] Fattoria La Vialla – das kulinarische Paradies der Toskana

Wenn ich nur einen Lieblingsort in der Toskana benennen dürfte, wäre es wohl dieser. Schon lang bevor ich das erste Mal hierher kam, kannte ich die Produkte des Hofes. Die Fattoria La Vialla ist ein biologisch-biodynamisches zertifiziertes Familienunternehmen inmitten der Postkartenlandschaft der Toskana. Seit über 2 Jahrhunderten befand sich dort schon ein Bauernhof, den die Familie Lo Franco in den 80er Jahren übernahm und vor dem Verfall rettete. Heute bestellt sie die größte von Demeter zertifizierte Agrarfläche Europas und erzeugt Wein, Olivenöl, Antipasti, Soßen, Pasta und Süßigkeiten. Neben der Bestellung im Onlineshop ist es aber auch möglich, die Fattoria selbst zu besuchen und einen Blick in die Manufaktur zu werfen. Doch nicht nur das! Die Fattoria serviert ihren Gästen auf dem Hof all die leckeren Produkte nebst dem fantastischen Wein. Diesen gibt es zum Essen gleich in Flaschen zum regulären Preis von 5-7 Euro. Hat man sich später am Käse, der Salami, dem Schinken, dem frischen Salat und dem köstlichen Brot satt gegessen, schlendert man durch die Weinberge und Olivenhaine und besucht auf dem Rückweg noch einmal den kleinen Hofladen und den Weinkeller. 

Meine persönlichen Geheimtipps für deinen Einkauf im Hofladen: 

  • Torbolino non filtrato (Weißwein)
  • NubeRosa (Weißwein)
  • Olivenöl Extravergine “La Vialla”
  • Cipollina (Zwiebelchutney)
  • Parmigiana (Auberginen-Soße)
  • Pesto al Finocchietto (Pesto aus Wildfenchel und getrockneten Tomaten) 

 

[7] Dolce far niente in Arezzo

Arezzo darf man im Gegensatz zu San Gimignano und Siena wohl eher einen Geheimtipp nennen. Die Stadt liegt abseits des touristischen Trubels und besticht eher mit seinem leicht verfallenem mittelalterlichen Flair als mit Modeläden und Eis- und Pizzaständen. Eigentlich verwunderlich, ist sie doch die Geburtsstadt von Giorgio Vasari, dem Erbauer der Florentiner Uffizien. So kann man beispielsweise die Casa di Vasari besichtigen, sein Geburtshaus, für das er später selbst die Fresken gestaltete oder an der Piazza Grande, dem Herzstück der Stadt, für 4 Euro seine astronomische Uhr besichtigen. Vom Glockenturm des Gebäudes aus genießt man außerdem einen herrlichen Blick auf den Platz mit seinen Türmen, den gut erhaltenen Patrizierhäuser und die Arkaden des Palazzo delle Logge. Letztere sind tatsächlich auch einer meiner liebsten Orte der Stadt… zu jeder Tageszeit wirft die Sonne ihre Schatten an andere Stellen der dahinter liegenden Mauern und erzeugt so an den Schaufenstern immer neue Spiegelungen.

Wenn Du in der Arezzo bist, solltest Du dir unbedingt Zeit nehmen für…

  • einen Bummel über den Piazza Grande
  • die Kirche Santa Maria della Pieve
  • die Aussicht vom Glockenturm am Piazza Grande
  • ein Mittagessen in der “Chiantineria Arezzo”
  • einen Abstecher in die unscheinbare Kirche San Francesco mit ihrem zehnteiligen Fresken-Zyklus “Leggenda della Croce”
  • und einen Schaufensterbummel entlang der Antiquariate.

 

[8] Siena – die vielleicht schönste Stadt Italiens

Hätte ich nur Zeit, um eine einzige Stadt in der Toskana zu besichtigen, würde ich wohl immer Siena wählen. Obwohl die Stadt viel belebter ist, spaziert es sich in ihrer autofreien Altstadt mit derselben Leichtigkeit wie in den kleineren Ortschaften. Angezogen wie von einem Magnet flaniert man im Strom der Besucher zuerst zur Piazza del Campo, dem muschelförmigen Zentrum der Stadt, und weiter zum Dom mit seinem unverkennbaren schwarz-weiß gestreiften Turm; dazwischen hunderte Haltestellen in Form von kleinen Läden, Eisständen und Galerien, an denen man einfach aussteigt, bis man bereit ist, dem Strom wieder zu folgen. Ist man am Dom angekommen, sollte man ihn  jedoch endgültig verlassen, denn Siena hat noch so viel mehr zu bieten als diese beiden meistbesuchten Sehenswürdigkeiten. 

Da wären beispielsweise…

  • der türkis funkelnde Fonte Gaia
  • die Piccolomini Bibliothek
  • das nostalgisch skurrile Musei dell’Accademia dei Fisiocritici
  • das Museo Civico
  • der Torre del Mangia, der auf 102 Metern Höhe einen unvergesslichen Ausblick gewährt
  • und die zahlreichen Bars, in denen man den Abend mit einem Aperitivo einläutet, 
  • bevor man zum Beispiel im Gallo Nero, der Trattoria Fonte Giusta oder der Osteria Da Cice klassische italienische Küche genießt.

Schau auch unbedingt vor deiner Reise nach, ob nicht zufällig während dieser Zeit das berühmte Palio stattfindet: Das Pferderennen, das seit dem Mittelalter alle zwei Jahre auf der Piazza del Campo ausgetragen wird. Es ist das Ereignis in Siena und definitiv wert, danach die Reiseroute zu planen.

 

[9] San Gimignano – Stadt der Türme und heiligen Pizza

Es gibt unzählige Dinge, die San Gimignano zu einem echten Highlight einer jeden Toskana Reise machen: Sei es das unverwechselbare Stadtbild mit seinen vielen Türmen, die beeindruckenden Fresken der Basilika Santa Maria Assunta, die malerischen Piazza della Cisterna mit ihrem Brunnen oder der Panoramablick von der Via Degli Innocenti. Ich hingegen denke als erstes an Pizza. Vielleicht lag es an meinem großen Hunger, doch eigentlich ich bin mir sicher, dass Pizza noch nie so gut geschmeckt hat, wie das hauchdünne Heiligtum von RICCA auf den Stufen des Domplatzes. Ganz wie es das italienische Urlaubklischee verlangt, saßen wir mit den Fingern voller Olivenöl zwischen  posierenden Menschen und Tauben und erlebten nach wochenlangem Lockdown unsere persönliche kulinarisch-kulturelle Offenbarung. 

Wenn Du nach San Gimignano kommst und nicht nur an die nächste Pizza denkst, solltest Du unbedingt Zeit einplanen für…

  • einen Besuch der Basilika Santa Maria Assunta
  • einen Bummel über die Piazza Duomo und die Piazza della Cisterna
  • und die Besteigung des Torre Grossa

 

[10] Monteriggioni – ein charmantes Städtchen für den Sundowner

Auf halber Strecke zwischen San Gimignano und Siena liegt das winzig kleine, aber eindrucksvolle Städtchen Monteriggioni. Auf der Anhöhe Monte Ala und umgeben von Feldern, ist der Ort mit seiner runden Stadtmauer schon von weitem zu sehen.

Sie ist es auch, die den Ort so besonders macht: Vom Wall aus hat man einen fantastischen Blick auf den entspannten Ortskern mit der Kirche Santa Maria und der Piazza Roma. Viel Aufregung darf man ansonsten jedoch nicht erwarten – ganz im Gegenteil: Die Mauern scheinen heute wie ein Schutzwall gegen Trubel und Hektik zu wirken, sodass man hier entspannt wie sonst in keinem anderen der Orte durch die Gassen mit den kleinen Läden schlendert, um schließlich auf der Piazza vielleicht noch einen Aperol zu schlürfen. Ganz besonders schön muss es in Monteriggioni sein, wenn im Juli das bekannte Mittelalterfest Monteriggioni di Torri si Corona stattfindet und die Straßen erfüllt sind von klassischer Musik und dem Duft der Küchen. Wenn Du nicht gerade zu dieser Zeit unterwegs bist, empfehle ich Dir für Monteriggioni etwa 1-2 Stunden Zeit einzuplanen – am besten am späten Nachmittag, um auf der Stadtmauer den Sonnenuntergang zu genießen.

 

[11] Florenz – Die Hauptstadt der Toskana

Klar, Florenz ist das Must See der Toskana, weltweit bekannt für ihr kulturhistorisches Erbe und ein lebenden Archiv europäischer Kunstgeschichte. Petrarca, Leonardo da Vinci, Michelangelo, Lorenzo de‘ Medici, Aligheri, Niccolò Macchiavelli: Sie alle wurden in Florenz geboren. Entsprechend reich ist die Stadt an Kunstwerken. Sei es Brunelleschis Kuppel der Basilika Santa Maria del Fiore, Giottos Glockenturm, Michelangelos David in der Galleria dell’Accademia oder das älteste Kunstmuseum des modernen Europas selbst – die Uffizien. Florenz ist ein Paradies für jede:n Kunstlieber:in und verdient natürlich nicht zuletzt durch ihre Größe mehr Aufmerksamkeit, als ich ihr in diesem Text hier bieten kann.

Solltest Du aber wie wir nur mal einen Tag hineinschnuppern wollen, empfehle ich Dir wenigstens…

  • einen Besuch der Kathedrale von Florenz 
  • einen Abstecher in die Uffizien (auch, wenn man dort eigentlich mehrere Tage zubringen müsste)
  • einen Blick auf den Ponte Vecchio
  • einen Bummel über die Piazza della Signoria mit der beeindruckenden Kopie Michelangelos David 
  • und einen Spaziergang durch die Boboli Gärten.
  • Wenn Du zwischendurch hungrig wirst, bekommst Du im Mercato Centrale, der Markthalle, köstliches Mittagessen.

 

[12] Lucca – Geheimtipp der Toskana

Ganz ähnlich wie Arezzo zählt Lucca aktuell noch als echter Geheimtipp unter den toskanischen Städten. Idyllisch inmitten von Pinien und Zypressen gesäumten Hügeln, findest Du in der Stadt nicht nur beeindruckende Bauwerke, sondern kannst Dich an vielerlei Stellen unter die Luccesen mischen – beispielsweise bei einem Spaziergang oder einer kleinen Fahrradtour auf der 4-Kilometer langen Stadtmauer, beim Shopping in den vielen charmanten Läden (Lucca ist ein echter Hotspot für modernes Kunsthandwerk) oder am Abend in den Restaurants, in denen Du echte toskanische Küche probieren kannst. Bei all dem erinnert Lucca vielmehr an eine bunte Studentenstadt, ohne dabei auf klassische Kunst und Kultur zu verzichten, die man meist so sehnlich sucht, wenn man nach Italien reist.

Nimm Dir für Lucca also ruhig ein oder zwei Tage (wenigstens aber eine Nacht, um den Abend in den Restaurants und Bars zu genießen) und plan genügend Zeit ein für…

  • den Spaziergang oder die Fahrradtour auf der Stadtmauer (Fahrräder kannst Du an vielerlei Stellen ausleihen)
  • die Besteigung des Torre Guinigi 
  • die Besichtigung der Chiesa di San Michele in Foro, des Duomi di San Martino, der Kathedrale und der Basilica di San Frediano mit ihrer goldenen Mosaikfassade
  • einen Bummel zum Amphitheater Piazza dell’Anfiteatro mit seinen hübschen gelben Häuschen
  • ein echtes toskanisches Abendessen in der Osteria Baralla
  • oder eine göttliche Steinofenpizza in der Antiqua Drogheria
  • und einen Wein auf der Terrasse der Bar Baccanale

Leider habe ich auf unsere ersten Toskana Rundreise nur sehr wenig fotografiert, sodass ich Dir leider gar nicht viele Bilder zeigen kann. Aber glaub mir, es war ganz wundervoll!


Mehr Lust auf den Süden Europas? Wie wäre es mit…

10 Comments
  • 4 Jahren ago

    Wie schade, dass Du Florenz als so schlimm empfunden hast…zur richtigen Zeit ist die Stadt wunderschön! 🙂 Sie verdient also auf jeden Fall eine zweite Chance. Auf der anderen Seite des Arno ist es z.B. auch nicht ganz so überlaufen. Dass Dir Lucca so gefallen hat freut mich sehr, Freunde von mir kommen da her und ich möchte die Stadt unbedingt auch bald mal besuchen. Deine Fotos sind wunderschön und Dein Blog gefällt mir sehr 🙂 Liebe Grüße, Steffi

    • Magda
      4 Jahren ago

      Hey Steffi, vielen lieben Dank für deinen netten Kommentar! Florenz bekommt auf jeden Fall eine zweite Chance. Durch den 1. Mai waren echt viele Leute unterwegs, das war einfach ein unglücklicher Zeitpunkt. Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Spaß in Lucca, wenn es soweit ist! Die Stadt ist wirklich toll <3
      Liebe Grüße, Magda

  • Julius
    4 Jahren ago

    Hallo Magda,
    ich muss Dir Recht geben – die Lebensmittel von Fattoria La Vialla sind ein Traum! Ich bestelle dort des Öfteren.
    So kommst Du auch ohne zusätzliches Gepäckstück an leckeres Essen und gute Getränke 🙂
    Viele Grüße
    Julius

    • Magda
      4 Jahren ago

      Hey Julius, cool, dass Du die Fattoria La Vialla auch kennst! Ich war auch ziemlich froh, dass es einen Bestellkatalog gibt 😉 Du musst unbedingt den Pflaumenaufstrich probieren, wenn Du das nächste Mal bestellst… Zu Baguette und ital. Salami echt total gut!
      Liebe Grüße, Magda

  • 4 Jahren ago

    Oh wow, diese Fotos. Da bekommt man wirklich Lust auf Italien – gerade Siena steht schon sehr lange auf meiner TO-See Liste und zum Glück spare ich mir immer den Flug: Von Österreich ist das Fahren mit dem Auto einfach viel günstiger! 🙂

    LG Miriam
    http://www.enemenemimi.com

    • Magda
      4 Jahren ago

      Hi Miriam, danke für das liebe Kompliment! Siena war echt wunderschön. Und von Österreich aus liegen noch so viele wunderbare Orte auf dem Weg…
      Liebe Grüße, Magda

  • Tobi
    3 Monaten ago

    Schöne Zusammenfassung und ich habe so viele tolle Orte wiedererkannt. Da kriegt man glatt Toskanaweh 🙂

    • Magda
      3 Monaten ago

      Lieben Dank! Es wird ganz dringend Zeit, dass man da endlich wieder hinreisen kann. 🙂

  • 2 Monaten ago

    Oh, da bekomme ich großes „Heimweh“ nach Siena und meiner geliebten Toskana. Danke für die schönen Erinnerungen!

    • Magda
      4 Wochen ago

      Immer gern <3 Vor allem da Du ja diejenige warst, die mich auf Siena aufmerksam gemacht hat!

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