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Spätsommer in Tirol: 4 Tage Wander- & Abenteuerurlaub 

Wandern Tirol Seebensee

Wenn ich mich zwischen Bergen und Meer entscheiden müsste… ich würde doch immer wieder die Berge wählen. Umso mehr habe ich mich dieses Jahr auf unseren Kurzurlaub in den Tiroler Alpen gefreut, um dort die letzten Strahlen des Sommers bei einem abenteuerlichen Wanderurlaub einzufangen. In diesem Artikel findest Du nun unseren kompletten Reise-Guide für 4 Tage zum Nachreisen – inklusive einer Hüttentour, einer traumhaften Wanderung auf dem Saalfelder Höhenweg, einer Panoramafahrt über Gebirgspässe und den schönsten Badestellen unterwegs. Natürlich findest Du zudem auch alle praktischen Informationen zu den Bergbahnen, Übernachtungs-Tipps und Details zu allen Wanderungen. Lass Dich also gern ein kleines bisschen inspirieren und plane mit diesem Artikel deinen ganz eigenen Weekend Escape in die Berge! 

[Tag 1] Take me to the mountains: Ankommen in Tirol

Ganz egal, wie oft ich schon auf Reisen gegangen bin – dieses kribbelnde Gefühl, wenn nachts um vier der Wecker klingelt, die Welt draußen noch ganz still ist und man neben den gepackten Taschen noch schnell einen herrlich duftenden Kaffee trinkt, wird wohl zum Glück nie ganz verloren gehen. Selbst mit knapp 30 Jahren fühle ich mich dann noch immer wie ein kleines Kind und bin so aufgeregt, dass ich im Auto einfach nicht schlafen kann, obwohl mich das monotone Rauschen der Fahrt normalerweise schneller einschlafen lässt als jede Statistik-Vorlesung im Studium. An diesen Tagen gibt es nichts schöneres als die Verheißung auf Rasthofpausen mit lauwarmem Filterkaffee, selbstgemachten Broten und Keksen im Stau, der ja sowieso kommen wird, laute Musik zum Mitsingen und mindestens eine Folge der Drei ??? auf besonders öden Autobahnabschnitten – ganz zu schweigen von dem Moment, wenn am Horizont die ersten Berggipfel auftauchen und so das langerträumte Abenteuer in greifbare Nähe rücken. 

Nach etwas mehr als sieben Stunden, als das kribbelnde Gefühl aus dem Herz wie immer längst in die Beine gerutscht war, erreichten wir den kleinen Ort Reutte in Tirol. Weil es trotzdem noch nicht spät genug war, den Tag im Hotel zu verbummeln und wir nach der langen Zeit des Sitzens auch großen Bewegungsdrang hatten, folgten wir den Schildern zum Parkplatz am Fuße der Stuibenfälle. Am Elektrizitätswerk verließen wir dann bei schönstem Sonnenschein das Auto und befanden und nur wenige hundert Meter weiter bereits in unserem wilden Tirol-Wochenende! 

Wandern und Baden an den Stuibenfälle

Mit eineinhalb Stunden Laufzeit (Länge: 5,5 km | 238 hm bergauf | 238 hm bergab) sind die Wege rund um die Stuibenfälle bestens geeignet, um sich nach der langen Fahrt die Füße zu vertreten und die Zeit in den Bergen mit einer sanften, wenngleich aber sehr aussichtsreichen und aufregenden, Wanderung zu beginnen. So liefen wir gemütlich rechterhand der Stuibenfälle auf dem Hermannsteig in das Tal hinein, vorbei an Wiesen und romantischen Picknickstellen, und auf einem kurzen Anstieg hinauf zum Kleinen Plansee. Auf der gegenüberliegenden Seite brachte uns dann der Ministersteig wieder hinab.

Wenn Du uns schon ein bisschen kennst, kannst Du aber vielleicht ahnen, dass wir kaum umhin kamen, nicht wenigstens in einem der natürlichen Pools, die sich zwischen den Wasserfällen gebildet hatten, baden zu gehen. Das Wasser war zwar gewohnt eisig, doch die Vorstellung in den funkelnd blauen Pool zu springen war genug, um die kalten Füße zu vergessen. Da wir glücklicherweise vor uns eine Canyoning-Gruppe beobachten konnten, wussten wir auch ganz genau, an welchen Stellen das Wasser tief genug ist, um bedenkenlos hineinzuspringen. 

Stärkung am Plansee

Wenn es nach der kleinen Wanderung an den Stuibenfällen immer noch nicht spät genug ist, um ins Hotel zu fahren, lohnt sich auch ein kleiner Abstecher zum großen Plansee – je nach Laune entweder zu Fuß vom kleinen Plansee aus oder später mit dem Auto. Auch dort lässt es sich wunderbar baden, spazieren und essen. In der Musteralpe, am hinteren Ende des Plansees, gibt es in schönster Almidyll typisch österreichische Schmankerl und sogar eine Schaukäserei, in der man die Herstellung des hauseigenen Käses beobachten kann. Beachte aber, solltest Du dorthin wandern wollen, dass es weitere 7 km vom Kleinen Plansee bis zur Musteralpe sind.

Gemütlichkeit am Fuße der Berge: Übernachten im Tannenhof

Nach der langen Fahrt und dem sonnenreichen Nachmittag waren wir dennoch so kaputt, dass uns unser schniekes Hotel, der Tannenhof in Reutte, anzog wie ein Stück Kuchen eine Biene. Umso glücklicher waren wir, als wir feststellten, dass das Hotel völlig ruhig und abseits des Ortskerns zwischen Wiesen und Bergen liegt – perfekt also, um an einem solchen Tag die langersehnte Ruhe zu finden, die wir als Großstädter oft so sehnsuchtsvoll suchen. Deshalb machten wir an diesem Abend auch gar nichts anderes mehr, als uns in unsere superweichen Betten einzukuscheln und von dort aus das abendliche Sommergewitter durch die bodentiefen Scheiben zu beobachten. Ich sag Dir, das ist besser als Kino!

 

[Tag 2] Endlich Bergluft schnuppern: Eine Hüttentour zur Coburger Hütte

Das wohl einzige, was mich zeitig am Morgen aus dem Bett bekommt sind die Berge. Deshalb standen wir fast schon mit der Sonne auf, um nach einem reichhaltigen Frühstück in dem liebevoll eingerichteten Speiseraum des Tannenhof in den Tag zu starten. Da der geplante Aufstieg zur Coburger Hütte aber nur etwa drei Stunden dauert, hatten wir am Vormittag noch Zeit für Unternehmungen im Tal. 

In luftiger Höhe auf der Highline179

Gar nicht weit von Reutte, gerade einmal 5 Fahrminuten entfernt, spannt sich in 114 m Höhe die riesige Hängebrücke highline179 über dem Tal. Auf 406 m Länge verbindet sie die Burg Ehrwald mit dem Fort Claudia. Was von unten im ersten Moment zwar beeindruckend, aber noch gar nicht so schlimm aussieht, entpuppt sich nach der kurzen Fahrt mit der Standseilbahn zum Eingang dann aber doch als echte Mutprobe.

Während die ersten Schritte über dem Fels noch recht locker gehen, ist es spätestens nach 50 m mit der inneren Ruhe vorüber – durch die Gitter schauen wir 114m in die Tiefe auf Häuser und Menschen, die noch viel kleiner sind als Ameisen, der Wind schaukelt an der Brücke und unsere Schritte bringen das Metall zum Vibrieren. Während ich gerade noch so die Nerven behalte, muss sich Michael schon ganz schön festklammern, um sich weiter zu trauen. Doch der Weg lohnt sich: Spätestens ab der Mitte der Brücke kann man zurück auf die Burg schauen und die spannende Perspektive genießen, mitten über dem Tal zu schweben.

SUP fahren am Heiterwanger See

Zurück auf festem Boden – es war gerade mal halb zehn – machten wir auf dem Weg zur Ehrwalder Almbahn, die uns später in Richtung Coburger Hütte bringen sollte, einen weiteren Stop am Heiterwanger See. Schließlich war es noch früh und es blieben uns noch ein paar Stunden, bis wir die Wanderschuhe schnüren würden. Auf diesen Ausflug haben wir uns ganz besonders gefreut, denn hier am Heiterwanger See, gibt es die Möglichkeit SUP auszuleihen und auf dem See vor schönstem Bergpanorama herumzupaddeln. 

An der SUP Station begrüßten uns Carola und Bernd, ein sehr nettes Paar aus Innsbruck. Vor drei Jahren haben die beiden ihre SUP Station noch unter einem kleinen Partyzelt am See aufgebaut, inzwischen leben sie in einem supercoolen Wohn- und Bürocontainer samt Sonnenterrasse und verbringen die Sommermonate so mitten in der Natur und nur einen Katzensprung vom Wasser entfernt. 

Wer noch keine SUP Erfahrung hat oder lieber gemeinsam unterwegs ist, kann bei den beiden auch Kurse oder Touren buchen. Auf diese Weise half Carola auch Michael, der an diesem Tag zum ersten Mal auf dem Brett stand. Allerdings dauerte es auch keine zwei Minuten, bis er sich aus dem Kniestand auf die Füße traute und im Wasser rumpaddelte, als hätte er das schon viel öfter gemacht. Neben stabilen Boards für Anfänger haben die beiden aber auch Raceboards im Repertoire, sodass man bei Lust und Laune ganze Touren bis auf den Plansee unternehmen kann. Wenn wir das nächste Mal zurückkommen, wollen wir es auf jeden Fall mit einer Nachttour versuchen, wenn die Sterne den Himmel erleuchten und die LED das Wasser… die Bilder und Beschreibungen waren einfach magic!

Endlich auf den Berg!

So schön und aufregend die SUP Tour und der Besuch der highline179 auch waren, so sehr zog es uns jetzt auch in Richtung Berg. Ich konnte es kaum erwarten, endlich in die Bahn zu steigen und die erste Kaspressknödelsuppe zu essen! Gegen Mittag packten wir an der Talstation der Ehrwalder Almbahn also unseren Rucksack und schummelten uns auf diese Weise auf die gleichnamige Alm. Nach einem stärkenden Mittagessen an der Hütte der Bergstation begannen wir dann endlich den langersehnten Aufstieg zur Coburger Hütte. Nach einem ersten kurzen Stück entlang der Forststraße und vorbei an Kühen, führte der Weg dann auch wie im Bilderbuch auf einem schmalen Pfad durch den Wald bis wir nach etwa eineinhalb Stunden erst die Seebenalm und wenige Minuten später auch den spektakulär schönen Seebensee erreichten. Spätestens hier braucht es dann eine ausgedehnte Pause, weil man das See- und Bergpanorama gar nicht mehr hergeben will.

An dieser Stelle kannst Du dann auch schon dein Ziel, die Coburger Hütte, entdecken. Auf dem Felsplateau hinter dem See musst Du mit deinen Augen nur den Stahlseilen des Lastenzugs folgen, um die Hütte zu entdecken, die sich auf 1917 m Höhe vor den massiven Bergwänden in den Fels kuschelt.

Nach gefühlt eintausend Fotos und nachdem wir uns noch mehrfach zum See mit der Zugspitze im Hintergrund umgedreht hatten, nahmen wir dann den letzten steilen Anstieg zur Hütte. Und yes, ein bisschen stolz bin ich ja schon immer, wenn ich schneller bin, als es die Schilder es ausweisen. In unter 30 Minuten kraxelten wir durchs Geröll und obwohl die Wanderung vergleichsweise noch recht einfach war, war das Gefühl, als ich hinter der letzten Kurve endlich die Hütte erblickte doch dasselbe wie immer: Ein wunderbares, erleichtertes Kribbeln mit großer Lust nach Radler und Kuchen, ganz so, wie sich Bilbo und die Zwerge wohl fühlten, als Beorn nach ihrem langen Weg den Tisch mit Brot, Butter und Honig deckte.

Und weil ich es an der Coburger Hütte so toll fand, habe ich gleich einen weiteren Artikel mit detaillierten Infos zur Wanderung, zur Hütte und der Umgebung veröffentlicht. 

Wichtige Infos zur Wanderung: hm positiv ca: 400 | Dauer: 2,5 – 3h ohne Pause | Unbedingt mitnehmen: Ausreichend Wasser, Sonnenschutz und wenigstens einen Wanderstock für den Abstieg, Hüttenschlafsack, Hüttenschuhe. | Bahnticket hoch & runter: 17,50 Euro | Bitte lass keinen Müll am Berg liegen!

 

[Tag 3] Always take the scenic route!

Kannst du dir vorstellen, wie schön es ist, auf einer Hütte aufzuwachen? Die Luft ist eisig kalt, im Schlafsack viel zu warm und von draußen dringt das zarte rosafarbene Licht der ersten Sonnenstrahlen durchs Fenster. Irgendwo schnarcht es dann meistens noch, doch ich kann es an solchen Tagen gar nicht erwarten, aus dem Bett zu kommen, um in aller Ruhe dick eingemummelt auf der Terrasse den Sonnenaufgang zu beobachten. So auch an diesem Tag, als der Himmel hinter der Zugspitze zwischen blassblau, rosa und silbriggold wechselte und sich Berge und Bäume im Seebensee spiegelten. 

Wandern Tirol Seebensee

Nach dem zeitigen Frühstück machten wir uns aber auch schon an den Abstieg, um ganz früh, bevor die Tageswanderer kommen würden, ganz allein ein morgendliches Bad im Seebensee zu nehmen. 😉 Ich verspreche Dir: Das ist mindestens genauso kalt wie romantisch! Erfrischt und begleitet vom goldenen Licht der Morgensonne wanderten wir also entlang von Bächen, Wäldern, Wiesen, Kühen und Schafen zurück zur Ehrwalder Alm. Kurz zuvor kamen uns jetzt aber schon ganze Horden von Wanderern entgegen, die den sonnigen Wochenendtag in dem traumhaften schönen Bergpanorama verbringen würden. 

Über den Hahntennjochpass ins Tannheimer Tal

Angekommen im Tal freuten wir uns riesig auf die bevorstehende Fahrt ins Tannheimer Tal, wo wir die letzten beiden Nächte in einem schnieken Hotel übernachten und eine weitere vielversprechende Wanderung geplant hatten. Statt aber den direkten Weg zu nehmen, entschieden wir uns ganz nach dem Motto “Always take the scenic route” für einen kleinen Umweg über den Hahntennjoch Pass. Denn auch, wenn ich das nur ungern zugebe und dem nur sehr selten nachgebe, steh ich ja total auf Autofahren auf anspruchsvollen Straßen. Wenn sich dann auch noch so eine Aussicht bietet wie hier, macht mich das so richtig glücklich!

Auf knapp 25 Kilometern führte uns der Pass von Imst über viele enge Kurven vorbei an schroffen Felswänden, einer tiefen Schlucht und herrlich grünen Bergwiesen ins Tannheimer Tal – natürlich nicht ohne ein wirklich atemberaubend schönes Panorama nach dem Scheitelpunkt auf knapp 1900 m Höhe. 

Baden am Haldensee

Doch auch im Tal, als wir den Pass längst verlassen hatten, saßen wir sinnbildlich mit plattgedrückten Nasen hinter der Scheibe, weil sich im Abstand weniger Kilometer immer neue Bilder auftaten, die uns wünschen ließen, wir hätten doch noch ein bisschen mehr Zeit in Tirol… kleine Sessellifte, die in der Spätsommersonne den Berg hinauf fuhren, Scharen von Paraglidern in der Luft, riesige Wiesen und nicht zuletzt auch Haldensee, der sich an die Bergflanken anschmiegt, wie eine Katze wohl im Winter an den warmen Ofen. 

So verlockend der Gedanke an unser Hotel also auch war, hätten wir hier ohne einen Zwischenstop kaum weiterfahren können. Also besorgten wir uns im Supermarkt ein passendes Picknick aus Mozartkugeln, Bergkäse, Brot und Radler und machten es uns in der letzten wärmenden Sonne des Tages am See gemütlich. Noch viel besser als die Liegewiese im Freibad gefiel uns dabei aber die Wiese vor dem Café “Platz’l am See”, auf der man kostenfrei liegen kann. 

Pure Entspannung im Biohotel Bergzeit

Erst, als unser Vitamin D Speicher wieder voll und die Mozartkugeln alle waren, nahmen wir die letzten Kilometer zum Biohotel Bergzeit in Zöblen. Und man, ich sag dir, als wir ankamen waren wir uns gar nicht mehr so sicher, ob wir den Nachmittag nicht lieber dort verbracht hätten. Immerhin wartete hier das wohl mit Abstand gemütlichste Hotelzimmer, in dem ich bisher je übernachtet habe und ein superschnieker Wellnessbereich mit Saunen und Ruheraum samt Bergblick. Und obwohl ich mich in Hotels normalerweise eher fremd und fast ein bisschen unbehaglich fühle, verspürte ich hier ab der ersten Minute ein ganz warmes Zuhause-Gefühl (was vielleicht auch dadurch verstärkt wurde, dass im Bücherregal in der Lobby ein Harry Potter Band stand ;)).

Am Abend wurde all der Luxus, der uns hier zuteil wurde, schließlich auch noch mit einem fantastischen 5-Gänge-Menü komplettiert. Am besten erinnere ich mich an die gebackenen Steinpilze, eine Panna Cotta mit warmen Waldbeeren und den überaus leckeren Käse nach dem Dessert… aber ich höre lieber auf. Wenn ich über das leckere Essen anderer Leute lesen muss, bekomm ich immer so großen Hunger. 😀 

 

[Tag 4] Auf Bilderbuch-Wanderung von Bergesee zu Bergsee

Weil all unser Glück bis hierhin noch nicht genug war, weckte uns früh die Sonne vor einem strahlend blauen Himmel ohne jedes Wetterwölkchen. Nach einem Frühstück (das übrigens mindestens genauso gut wie das Abendessen war), konnten wir es also kaum erwarten, mit der Neunerköpflebahn auf den Berg zu fahren. An der Bergstation unterhalb des gleichnamigen Gipfels starteten wir dann zur Drei-Seen-Wanderung über den Saalfelder Höhenweg zur Lache an der Landsberger Hütte, hinunter zum Traualpsee und zurück ins Tal zum Vilsalpsee. Dabei führte uns der Weg entlang des Berggrats durch saftig grüne Wiesen, vorbei an unzähligen Kühen, bis hinauf zur Schochenspitze. Dort, am höchsten Punkt der Wanderung, eröffnete sich dann ein traumhafter Blick hinunter auf die blau schimmernden Seen in denen es sich (Du kennst uns ja inzwischen) natürlich auch wunderbar in der Mittagssonne baden lässt.

So verlockend es dann auch sein mag, an der Landsberger Hütte einzukehren, empfehle ich Dir dennoch wärmsten den Abstieg zum Traualpsee zu nehmen. An seinem unteren Ende liegt ganz idyllisch die Obere Traualpe. Diese Hütte ist weitaus weniger besucht als die fast schon überlaufene Landsberger Hütte und serviert neben super leckerem Kaiserschmarrn auch Brotzeitteller mit hausgemachtem Frischkäse und/oder Speck von den Almschweinen und frische Buttermilch.

Am Ende der Wanderung und nach einer ausgedehnten Pause an dem malerisch gelegenen Vilsalpsee kannst Du dich dann ab dem Kiosk mit dem Postbus zurück zur Neunerköpflebahn bringen lassen (Haltestelle “Kreisverkehr”) oder Du nimmst die letzten Kilometer zu Fuß. Und obwohl wir doch ein kleines bisschen froh waren, dass wir jetzt unsere Füße hochlegen konnten, waren wir doch ein kleines bisschen traurig, weil damit auch unsere wunderbare Reise nach Tirol endete. 

Wichtige Infos zur Wanderung: Länge: 15 km | hm positiv: 420 | hm negativ: 1100| Dauer: 5h ohne Pause | Unbedingt mitnehmen: Ausreichend Wasser, Sonnenschutz (kein Schatten bis zum Abstieg hinter dem Traualpsee!) und wenigstens einen Wanderstock. | Bahnticket: 15,50 Euro | Bus-Ticket: 3,80 Euro | Bitte lass keinen Müll am Berg liegen!


Transparenz: Dieser Artikel entstand im Rahmen einer individuellen Pressereise in Kooperation mit dem Tourismusverband Tirol. Der Tourismusverband übernahm dabei die Kosten für die Pressereise – nicht aber für die Erstellung dieses Artikels oder die Social Media Beiträge. Du kannst dich also darauf verlassen, dass all meine Äußerungen – sowohl zu Unternehmungen als auch Unterkünften – unabhängig sind und voll und ganz meiner subjektiven Wahrheit entsprechen.


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2 Comments

  • Reply
    Marika
    19. September 2019 at 21:39

    TRAUMHAFTE Bilder mit einer mitreißenden Beschreibung – ein rundum gelungener Beitrag! Bravo

    • Reply
      Magda
      23. September 2019 at 09:57

      Wow, vielen Dank für die lieben Worte, Marika! Freu ich mich riesig, vor allem, wenn sie von so einer coolen Bloggerin wie Dir kommen. 🙂

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