
Kungsleden, Massiv Ruta, Olavsleden, Höga Kustenleden, Sörmlandsleden, Karhunkierros, Padjelantaleden... Die Liste der Fernwanderwege in Skandinavien scheint fast endlos. Inzwischen hatte ich die Gelegenheit zwei von ihnen zu testen - nebst zahlreichen weiteren Mehrtagestouren quer durch die "Prärie". Über die Jahre habe ich so meine Packliste immer weiter optimiert und weiß zum Beispiel ganz genau, dass ich beim Wandern in Skandinavien lieber die Regenhose statt des Regenrocks mitnehme. Die Unterschiede zwischen dieser Packliste und denen für andere Regionen mögen also vielleicht marginal sein, aber trotzdem sind es diese feinen, kleinen Unterschiede, die am Ende darüber entscheiden, wie sehr du dich aufs Wesentliche konzentrieren kannst: Aufs Wandern, die Natur, auf die Vorfreude am Abend wieder am Lagerfeuer zu sitzen, auf den Duft der Kiefernnadeln, den Sprung in den See oder den Klang deiner Schritte auf den Holzbohlen.
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Neu kaufen oder altes Abtragen?
Je tiefer man ins Fernwander-Game abtaucht, desto weniger kommt man am Thema "Ultra Light" vorbei. Und ich gebe es gern zu: Ich habe schon meine Zahnbürste abgesägt, um 4 Gramm rauszuholen. Und weil wirklich jedes Gramm eine Rolle spielt, wenn man nicht gerade Hulk persönlich ist, steht man irgendwann vor der Frage, ob man vorhandene Ausrüstung nicht durch eine leichtere Variante ersetzen sollte. Dabei landen ganz unterschiedliche Dinge auf der Waage: Nachhaltigkeit, Preis, eine manchmal spürbar echte Erleichterung beim Wandern, Qualität – und ja, auch der Spaß am Ultra Light Packing selbst.
Eine Pauschalantwort werde ich dir nicht geben, weil ich sie schlicht nicht habe. Meinen Schlafsack habe ich zwischenzeitlich gegen ein Quilt getauscht, um 300 Gramm zu sparen, nur um dann jede Nacht zu frieren. Meinen 175-Gramm-Gaskocher dagegen habe ich über 10 Jahre mitgeschleppt – dabei hätte ich ihn easy für wenig Geld auf 88 Gramm drücken. Nur: Auf eBay Kleinanzeigen bin ich ihn mehrere Jahre lang nicht losgeworden.
Deshalb mein Appell an dich: Es muss nicht immer die Ultra-Light-Variante sein. Überleg dir, ob der Gewichtsvorteil einen Neukauf wirklich rechtfertigt und ob du dein altes Gear überhaupt sinnvoll weitergeben kannst. Ich treffe die Entscheidung oft erst dann, wenn ich absehen kann, dass sich Dinge wirklich auf eBay Kleinanzeigen verkaufen. Alles andere widerspricht der Philosophie, die uns alle erst nach draußen gebracht hat: die Verbindung zur Natur, die es zu erhalten gilt.
Der Rucksack

Ich übertreibe nicht: Mit dem Gregory Maven 55* habe ich endlich meinen perfekten Trekkingrucksack gefunden. Keine Druckstellen, keine blauen Flecken, keine zermürbenden Rückenschmerzen, dafür ein wirklich komfortables Tragegefühl dank eines dicken Hüftgurts und eines dynamischen Tragesystems, das beim Laufen mitarbeitet.
Die Rucksackwahl ist natürlich immer sehr individuell, und alle technischen Details findest du direkt auf der Gregory-Website. Ich nenne deshalb einfach nur, was mir persönlich wichtig war bei der Wahl und was ich jetzt wirklich liebe:
- Die Hüftgurttasche ist groß genug für mein Telefon
- Dick gepolsterte Gurte
- Endlich ein Hüftgurt, der sich so eng stellen lässt, dass ich keinen Schaumgummi zwischenlagern muss
- Regenschutz im Deckel statt im Boden
- Vertikaler Reißverschluss für schnellen Zugriff
- Nach unten geöffnete Seitentaschen: Wasserflasche rausziehen, ohne den Rucksack abzusetzen – kein Trinksystem nötig. Und die Flasche fällt trotzdem nicht raus
- Herausnehmbare Trennwand im unteren Hauptfach, sodass Zeltstangen nicht oben rausschauen
Mit 1.550 g Leergewicht ist der Gregory Maven 55 tatsächlich schon recht leicht, aber in der Ultra Light Liga spielt er damit noch nicht. Da wären etwa der Osprey Levity 60* mit 870 g oder der WeitLäufer Agilist 48 mit 598 g. Da ich aber trotz perfekter Einstellung immer wieder Probleme mit Druckstellen und Nackenschmerzen hatte, habe ich mich ganz bewusst für Komfort entschieden.
Schlafen
Quilt oder klassischer Schlafsack?
Nachdem ich mich zwischenzeitlich zur Gewichtsreduzierung für ein Cumulus Quilt entschieden hatte und mich damit fast jede Nacht in den Schlaf gefroren habe, bin ich nur zu gern zurück im Team "Klassischer Schlafsack". Und mit dem Rab Neutrino 600 habe ich jetzt auch einen, der mich wirklich bis 0°C warm hält. Wobei ich allerdings auch hinzufügen muss, dass ich wirklich eine Frostbeule bin. Selbst im Sommer schlafe ich in Skandinavien in langer Thermounterwäsche und Daunenjacke. Überhaupt war das eine der wichtigsten Überlegungen beim Kauf: Wenn man nicht gerade in Südschweden unterwegs ist, trifft man im Sommer in Skandinavien eher auf moderate Temperaturen und schon im Frühherbst sinken die Nachttemperaturen je nach Region bereits auf 0°C - deshalb hätte für mich ein klassischer Sommerschlafsack niemals zur Debatte gestanden. Für mich war klar, dass ich für meine vielen Touren im Norden ein wärmeres 3-Jahreszeiten-Modell benötige. Im Zweifelsfall macht man den an wärmeren Tagen einfach auf und nutzt ihn nur als Decke.
| Big Agnes Tiger Wall UL2 | 1154 g |
| Isomatte Big Agnes Zoom UL Regular* | 490 g |
| Rab Neutrino 600 | 950 g |
| Kopfkissen: Packsack mit übriger Kleidung | - |
| Rettungsdecke aka Zeltunterlage | 56 g |
| 2650 g |
Die passende Kleidung beim Wandern in Skandinavien
Die Frage nach der richtigen Wanderbekleidung für Skandinavien lässt sich natürlich nicht so leicht beantworten - dafür sind die Landschaften dann doch zu unterschiedlich. Wenn man es ganz ungenau nehmen will, kann man aber immerhin in Wald und Fjäll unterscheiden. Während es im Fjäll vor allem auf einen guten Wind- und Regenschutz ankommt, steht im Wald eher der Schutz vor Zecken und Gestrüpp im Fokus. Wenn ich nicht gerade im Fjäll unterwegs bin, würde ich jedenfalls nicht mehr auf die Idee kommen, mit einer Leggins loszuziehen... die ist ohnehin nach kurzer Zeit kaputt. Mal davon abgesehen, dass eine Leggins auch keine Barriere für Mücken darstellt.
Stattdessen: Die perfekte Wanderhose
Nachdem ich jahrelang nur in Leggins unterwegs war, habe ich mich seit den Brennnessel-Eskapaden auf dem South West Coast Path endgültig von ihnen verabschiedet. Stattdessen fiel die Wahl auf die inzwischen heißgeliebte Maier Sports Nata 2. Die habe ich 2025 ausgiebig bei einer mehrwöchigen Wanderung in Finnland - unter anderem auf dem Karhunkierros - getestet. Auch auf dieser Wanderung gab es mehrere Abschnitte, auf denen ich mich durch Gestrüpp kämpfen musste... Und nicht eine einzige Blessur hat die Hose dabei davongetragen! Überhaupt wollte ich die Hose eigentlich gar nicht mehr ausziehen: Der Stoff ist super angenehm auf der Haut und weich auf der Haut (nicht so kalt und hart wie zum Beispiel meine Revolution Race oder meine Fjällräven Keb) und im Gegensatz zu vielen anderen Zip-Hosen hat die Zip-Naht auch nicht gescheuert. Noch besser: In den 10 Tagen, die ich sie abgesehen vom Schlafen nonstop getragen habe, ist sie überhaupt nicht ausgeleiert!


Leicht, aber mit Support, bitte: Der richtige Schuh
Ich weiß, dass es eine Menge Leute gibt, die inzwischen nur noch in Trailrunnern unterwegs sind... Ich gehöre nicht zu diesem Club, zumindest nicht bei Mehrtagestouren mit schwerem Rucksack. Dabei lastet so viel Extragewicht auf den Gelenken, dass ich mir mit meinen beiden Bänderrissen aus der Vergangenheit einfach besseren Support wünsche. Richtige, feste Wanderstiefel finde ich für die meisten Touren in Skandinavien (von der Massiv Ruta und ähnlichem mal abgesehen) jedoch auch übertrieben... Deshalb mein perfekter Kompromiss: Der neue Hanwag Kaduro als Mid Cut mit GORE-TEX. Der ist für einen Wanderschuh dieser Form super leicht, supportet aber trotzdem zusätzlich die Gelenke und gibt - wie man im Sportschuh-Jargon so schon sagt - sogar "Energie zurück". Jedenfalls läuft er sich federweich, dämpft und gibt trotzdem ordentlich Grip - auch auf felsigem Untergrund. Das Beste aber neben allen technischen Raffinessen: Der neue Hanwag Kaduro lässt sich neu besohlen!
Extraschuhe für Flussquerungen?
Wann immer ich in Skandinavien oder auch Schottland unterwegs bin, treffe ich sie: Die hartgesottenen Thru-HikerInnen in ihren Trailrunnern, die ohne mit der Wimper zu zucken in den Fluss treten. Und ich gebe gern zu: Ich bin jedes Mal aufs Neue ehrlich beeindruckt. Aber da ich nunmal nicht in Trailrunnern unterwegs bin, würde es für mich nie infrage kommen, in meinen Wanderschuhen einen Fluss zu queren. Never. Nasse Füße im Wanderschuh? Sowas tut sich doch keiner freiwillig an, oder!? Die meisten, die genauso empfinden wie ich, lösen das Problem entweder mit Watschuhen oder Crocs - ideal, denn so hat man gleich auch ein paar Schuhe, die man am Shelter, in der Hütte oder in der Campsite-Dusche tragen kann. Weil meine Füße aber extrem kälteempfindlich sind, greife ich lieber auf Neoprenschuhe mit fester Sohle zurück (z.B. Surfschuhe). Die erfüllen in jeder Hinsicht denselben Zweck, ohne, dass ich bei Flussquerungen für den Rest des Tages taube Füße habe. Einziges Manko: Sie trocknen langsam. Als Hüttenschuh taugen sie am selben Tag dann meistens nicht mehr.
Wanderbekleidung am Körper
| Kaduro Mid GTX | (754 g) |
| Injinji Zehensocken kurz (super gegen Blasen)* | (34 g) |
| Sport BH | (61 g) |
| Maier Sports Nata 2 Wanderhose | (348 g) |
| Maier Sports Midlayer Denise HZ W | (176 g) |
| T Shirt | (121 g) |
| Cappi von Buff mit UV Schutz* (hält auch das Mückennetz vom Gesicht weg) | (80 g) |
| Hikers Math: Kleidung, die am Körper getragen wird, zählt nicht. |
Wanderbekleidung im Rucksack
| Injinji Wandersocken lang* | 51 g |
| warme Wollsocken zum Schlafen | 71 g |
| dünne Wechsel-Leggins (vorrangig zum Schlafen) | 144 g |
| Jack Wolfskin Prelight 2.5l Regenjacke | 220 g |
| Patagonia Micropuff Daunenjacke | 250 g |
| Maloja Regenrock im Wald, Frilufts Regenhose im Fjäll | 100 g |
| Wechsel-T-Shirt | 121 g |
| langes Skiunterhemd zum Schlafen | 146 g |
| 2 Buff (für Hals und Kopf)* | 84 g |
| Bikini | 92 g |
| 3 Unterhosen | 9 g |
| Watschuhe bei Touren mit Flussquerung (meist Crocs, für mich Neoprenschuhe) | 210 g |
| 1498 g |
Hygiene

Nach wie vor mein Pro-Tipp: Apotheken benutzen bei der Herstellung von Salben in ihren Labors leichte und zuverlässig schließende Kunststoffbehälter - ideal für flüssige Kosmetik. Ich benutze meine jetzt schon mehr als 10 Jahre und mir ist nie etwas ausgelaufen. Frag einfach in der Apotheke an der nächsten Ecke nach. Für die Apotheken sind diese Behälter in der Regel Cent-Ware.
Beim Insektenschutz setze ich in Skandinavien immer nur auf DEET (z.B. Nobite). Nur dieser Wirkstoff hilft meiner Meinung nach wirklich zuverlässig gegen Mücken und Zecken. Richtig gut: Von Nobite gibt es ein DEET-Spay speziell für Kleidung - das ist ideal, um nicht über Tage hinweg große Hautflächen mit dem Wirkstoff zu belasten.
| Packtowl Handtuch XL* | 108 g |
| festes Shampoo (Abbruch), z.B. alverde | 35 g |
| Deocreme, z.B alverde | 50 g |
| Zahnbürste, Bambus | 15 g |
| Zahnputztabletten | 20 g |
| Tangle Teezer* | 70 g |
| Sonnencreme mit Lippenschutz | 112 g |
| Klopapier | 30 g |
| Peerag Läppie made in Germany (Kampf dem Klopapier) | 12 g |
| Menstruationstasse | 12 g |
| Pinzette und Nagelklipser | 38 g |
| 502 g |
Die Rucksack-Küche

Die größte Herausforderung beim Trekking ist oftmals das Trinkwasser - jedoch zum Glück nicht in Skandinavien (auch wenn es sicher lokale Ausnahmen gibt). Egal, wo ich bisher unterwegs war, gab es Flüsse und Seen fernab landwirtschaftlich genutzter Flächen. Aber auch, wenn viele darauf schwören, dass man das (nord)-skandinavische Wasser ohne Filter trinken kann, gehe ich lieber auf Nummer Sicher, schon allein, da ich oft allein unterwegs bin und im Zweifelsfall niemand da wäre, der*die mir helfen könnte. (Ich habe schon mal eine Wasservergiftung erlebt, war nicht cool). Dennoch finde ich in Nordskandinavien einen einfach Wasserfilter wie den Katadyn Be Free vollkommen ausreichend. Einen Purifier benutze ich dort oben nicht. Für bedenkliche Wasserquellen habe ich außerdem immer einige Micropur Forte dabei, bzw. koche ich das Wasser in solchen Fällen einfach ab.
Mehr zum Thema und welche verschiedenen Arten von Filtern es gibt, liest du in meinem separaten Beitrag.
Achtung: Denk daran, dass Du keine Gaskartuschen zwar mit auf die Fähre nehmen darfst, aber nicht mit ins Flugzeug.
| Primus Express Stove* | 88 g |
| Gaskartusche, Primus Summer Gas, 450 g Schraubkartusche (ausreichend für 3 Wochen) | 645 g |
| Opinel No. 6 Taschenmesser* | 27 g |
| Schwamm/Lappen | 6 g |
| Trinkflasche 1 Liter Platypus* | 35 g |
| Katydyn Wasserfilter BeFree 1 l* | 59 g |
| 1 Blister Micropur Forte | 12 g |
| Toaks Titan Becher 550 ml* | 72 g |
| Spork, z.B. Globetrotter Buchenholz | 10 g |
| 954 g |
Elektronik
Die Stromversorgung war bei meinen Mehrtageswanderungen in Skandinavien bisher immer die größte Herausforderung. Statt auf Campingplätzen übernachtet man bei vielen Touren eher in Sheltern, bewirtschaftete Hütten gibt es meist erst im Fjäll - der Grund, weshalb ich das Wandern "hier oben" auch so liebe.
Deshalb habe ich mich trotz des Gewichts für eine Powerbank mit 20.000 mAH entschieden, genauer: Die Anker 325 PowerCore 20K. Mein Google Pixel 7a mit einer Akkukapazität von 4.385 mAh kann ich damit viereinhalb Mal aufladen, was mich bei sparsamem Gebrauch meines Telefons bis zu 8 Tage unabhängig vom Strom macht.
Außerdem habe ich immer ein Garmin InReach mini dabei - ein kleines Satellitentelefon, mit dem man unabhängig vom Telefonnetz an jedem Ort einen Notruf absetzen kann. Ich fühle mich damit, vor allem wenn ich allein bin, deutlich sicherer - ganz besonders in den entlegenen Regionen Skandinaviens, wo man schon mal längere Zeit ohne Netz ist.
Übrigens: Ich habe keine Kooperation mit Anker, bin aber seit Jahren überzeugt von Leistungsfähigkeit & Robustheit der Produkte, sodass ich sie wirklich gern empfehle.
| Telefon Google Pixel 7a | 194 g |
| Anker Powerbank 20.000mAh (nicht mehr verfügbar) | 342 g |
| Anker Ladestecker mit 2 USB-C Anschlüssen* | 48 g |
| Anker 2 kurze USB-C Kabel* | 34 g |
| Petzl Stirnlampe* + eventuell Ersatzbatterien | 86 g |
| Garmin InReach Mini* mit Kabel | 100 g |
| 804 g |
Und sonst so:
Etwas, was anderen Thru-HikerInnen immer sofort auffällt: Das Gaffatape, dass ich in vielen Schichten ordentlich aufgewickelt an meinen Wanderstöcken haben: Auf diese Weise spart man sich die schwere Rolle und hat trotzdem das Zauberband dabei, das im Zweifelsfall sogar Zelt und abgefallene Schuhsohlen fixt. Außerdem: Anzündwolle. Bei trockenem Wetter gelingt es mir meist ohne Schwierigkeiten, Feuer zu entfachen, aber nach stärkeren Regenfällen habe ich trotz aller Übung immer noch meine Probleme... Für solche Momente habe ich gern Anzündwolle dabei.

| Feuerzeug und Streichhölzer | 36 g |
| Anzündwolle | 25 g |
| Wanderstöcke Leki Makalu Lite mit Panzertape | 470 g |
| Kopfhörer mit Kabel | 10 g |
| loop earplugs* | 5 g |
| Müllbeutel | 10 g |
| Ziploc Beutel mit Perso, KV-Karte, EC- und Kreditkarte, Bargeld | 52 g |
| Pfeife | 8 g |
| Sonnenbrille | 31 g |
| Kopfnetz gegen Mücken/Knott* (beim Kauf auf Maschengröße achten) | 50 g |
| Sea to Summit Ultra-SIL Drybag 8 Liter* | 31 g |
| Sea to Summit Ultra-SIL Drybag 4 Liter* | 25 g |
| Erste Hilfe Set bestehend aus Pflastern, 1 selbsthaftende Mullbinde, 1 elastischen Binde, Schere, Wunddesinfektionsspray, Zeckenzange, antibiotische Wundsalbe | 278 g |
| Reiseapotheke bestehend aus: Ibuprofen, Mittel gegen Durchfall und Übelkeit, Ceterizin, Elektrolyte (z.B. Oralpädon) | 40 g |
| Sitzkissen | 37 g |
| 1108 g |
Gesamtgewicht der Ausrüstung für eine Mehrtagestour in Skandinavien
Alle Ausrüstungsgegenstände zusammengerechnet, landen am Ende knapp 8 Kilo auf meinem Rücken - ohne Wasser, Verpflegung und Stöcke (weil in der Hand) und natürlich ohne meine Kamera. Weil ich aber weiß, dass es ziemlich speziell ist, mit einem so großen Gerät und manchmal sogar zwei Linsen loszuziehen, habe ich dieses Thema in diesem Beitrag komplett ignoriert. Mit knapp 8 Kilo Basisgewicht solltest du jedoch ziemlich gut zurecht kommen!
Wie aber schon zu Beginn erwähnt: Nicht immer ist es notwendig, das teuerste und leichteste zu kaufen - am nachhaltigsten ist es, die bereits vorhandenen Sachen erst einmal abzutragen oder etwas zu leihen. Vor allem dann, wenn das vielleicht deine erste Fernwanderung ist und du noch gar nicht weißt, ob du so etwas wirklich öfter machen möchtest.
Dennoch: Ein paar Testläufe mit dem vollen Rucksackgewicht vorab schaden nicht - denn ist der Rucksack wirklich zu schwer für deine aktuelle Fitness, hast du am Ende auch keinen Spaß. Außerdem geht es nicht nur um die Fitness selbst, sondern auch um die ungewohnte Belastung... Ich habe am Anfang der Wandersaison an den ersten 2-3 Tagen immer ganz schlimme Druckstellen und Schmerzen - und die nehme ich lieber Zuhause nach einer Trainingsrunde, wenn ich mich abends in mein Bett kuscheln kann, als unterwegs auf dem Trail, auf dem ich einfach nur noch genießen möchte. Letztlich ist alles ein großes Abwägen, Probieren und Trainieren.
| Rucksack | 1550 g |
| Schlafen | 2650 g |
| Kleidung | 1498 g |
| Bad & Kosmetik | 502 g |
| Kochen | 954 g |
| Elektronik | 804 g |
| Sonstiges (ohne Stöcke) | 638 g |
| gesamt ohne Wasser und Essen | 8196 g |
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Dann lade mich doch gern auf die nächste Flasche Mate ein. Man kann schließlich nie genügend Energienachschub zum Schreiben im Kühlschrank haben! Du entscheidest selbst, wie viel Du spenden möchtest.
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