Zugegeben, als ich mit meiner besten Freundin im Februar dick eingepackt in sämtliche Pullover und Schals zitternd auf der Fähre nach Trelleborg stand, war ich mir auf einmal gar nicht mehr so sicher, warum wir nicht einfach einen Flug Italien genommen habe. Ein Kommilitone hatte kurz zuvor von Malmö geschwärmt und uns fiel nichts besseres ein, als die nahenden Semesterferien zu nutzen, um seinen Schwärmereien auf den Grund zu gehen. Denn immerhin hatten wir uns, ein Auto und jede Menge Zeit. Inzwischen war ich vor lauter Begeisterung für die coole, bunte und lebenswerte Stadt zwei weitere Male in Malmö, sodass Du in diesem Beitrag nicht nur die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten von Malmö findest, sondern auch eine ganze Liste an Restaurant-Tipps und meine persönlichen Hotel-Empfehlungen.

Anreise nach Malmö

Malmö liegt nur wenige Kilometer hinter der Öresundbrücke, die Dänemark mit dem schwedischen Festland verbindet. In unmittelbarer Nähe befindet sich aber auch der Fährhafen Trelleborg und etwas weiter entfernt der Fährhafen Ystad. Entsprechend vielseitig sind die Möglichkeiten nach Malmö zu reisen: Du kannst sowohl per Zug über Dänemark anreisen, per Flixbus und mit dem Auto wobei Du entscheiden kannst, ob Du den Landweg über Dänemark oder die Fährfahrt wählst. Nimmst Du den Zug und wohnst nicht ausgerechnet in Hamburg, empfehle ich Dir den Snälltaget einen Nachtzug von Berlin nach Malmö (und weiter nach Stockholm), der einen in knapp 12 Stunden über Nacht ohne Umstiege nach Malmö bringt.

Wie viel Zeit für die Sehenswürdigkeiten von Malmö?

Wenn Du wenig Zeit hat und es Dir wirklich nur um die Sehenswürdigkeiten von Malmö geht, kannst Du dir Malmö ruhig bei einem Tagesausflug anschauen. Noch mehr Spaß macht es aber, wenigstens eine Nacht, besser sogar zwei, zu bleiben, um die vielfältige Restaurant-Szene und das bunte Nachtleben kennenzulernen! Check vor deiner Reise zum Beispiel die Veranstaltungen von Moriska Paviljongen im Folkets Park oder den Spielplan vom coolen Art-House-Kino Panora.

Übernachten im Malmö: Meine Hotel-Tipps

Als ich das erste Mal nach Malmö kam (damals mit einer lieben Freundin), waren wir gerade im Studium und hatten eigentlich keinen Euro zu viel. Entsprechend haben wir damals bei Airbnb ein winziges Zimmer bei einer älteren Dame gebucht. Und wie so oft, denke ich auch heute noch am liebsten an Helenes grüne Rumpel-Küche und unsere gemeinsamen "Fikas" in ihrem gemütlichen Wohnzimmer. Noch dazu hat uns Helene viele tolle Tipps zu den Sehenswürdigkeiten von Malmö gegeben, sodass wir sogar ein Ticket für eine begehrte Vernissage ergattern könnten. Inzwischen habe ich aber auch das ein oder andere Hotel kennengelernt. Folgend findest Du meine Empfehlungen:

the more hotel Västra Hamnen

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the more liegt im Westhafen - also nur eine kurze Fahrt mit dem Leihfahrrad von den Sehenswürdigkeiten von Malmö entfernt. So wie man es vom Westhafen erwartet, findest Du im Inneren großzügige und lichtdurchflutete Studios und Apartments mit hellen, minimalistischen Möbeln - so wie es die SchwedInnen eben am liebsten mögen.

Havshotellet

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Wenn Du es lieber ein bisschen dunkler und individueller magst, wird Dir das Havshotellet gefallen! Sämtliche Zimmer und auch das coole Restaurant "Lounge" sind im Industrial Style gestaltet. Direkt vor der Tür befinden sich mehrere Badestege und eine Bushaltestelle, ab der Du in wenigen Minuten zu den Sehenswürdigkeiten im Zentrum von Malmö fährst.

Vragerups Gård B&B

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Etwas außerhalb von Malmö und auf halber Strecke nach Lund liegt Vragerups Gård - eines der sympathischten B&Bs, das ich in Südschweden kennengelernt habe. Wie es sich für Landhäuser gehört, erwarten Dich dunkle Möbel vor geblümten Tapeten und alte, weiß gestrichene Holzfenster mit Blick ins Grüne. Außerdem darfst Du dich auf ein wirklich tolles Frühstück freuen!

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Die Sehenswürdigkeiten von Malmö umweltfreundlich erkunden

Die Stadt ist zwar nicht besonders groß, doch können sich die Fußwege zwischen den Sehenswürdigkeiten in Malmö ganz schön in die Länge ziehen - vor allem dann, wenn man die Altstadt verlassen und andere Stadtteile besichtigen möchte. Dann ist es am einfachsten, es den SchwedInnen gleichzutun und eines der Leihfahrräder zu nehmen. Malmö By Bike hat beispielsweise 100 Stationen. Per App leiht und entriegelt man am gewählten Ort ein Rad und fährt ab dann solang man eben möchte. Der Preis einen Tag liegt bei aktuell 80 SEK (Stand 01/24). Wie üblich kannst Du dein Fahrrad an jeder beliebigen Station abgeben.

Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten von Malmö

1. Gamla Staden: Die hübsche Altstadt von Malmö

Wie die meisten schwedischen Städte ist auch Malmö geprägt von roten Backsteinbauten, Fachwerkhäusern und breiten Pflasterstraßen. Im Norden, Süden und Osten ist die Altstadt begrenzt von Kanälen, im Westen durch die Slottsgatan, die Schlossstraße. Dazwischen liegen fünf große Plätze: Stortorget, Lilla Torg, Drottningtorget, Gustav Adolfs Torg und die Sonnenterrasse Södertull.

Ganz besonders charmant ist der Lilla Torg, denn hier kann man in den vielen Cafés und Restaurants selbst im Winter (dann aber unter Heizstrahlern) bei leckerem Essen oder einem Craftbier draußen sitzen. Zudem findest Du an diesem Platz das Form/Design Center - einen Zusammenschluss aus verschiedenen coolen Shops und Concept Stores, in denen DesignerInnen Ihre neuesten Werke präsentieren.

Mehr als ein Drittel der Altstadt wird durch die Grünflachen des Slottsträdgården im Westen und durch die des Friedhofs und des Altonaparken im Süden eingenommen. Dazwischen bummelt man durch die breiten Straßen vorbei an Läden und Restaurants, der Statue von König Karl Gustav X, dem Rathaus und der imposanten Sankt Petri Kyrka.

2. Bücher schnuppern in der futuristischen Stadtbibliothek

Wenn Du Wanderfolk schon kennst, weißt Du bestimmt um meine große Liebe zu Büchern. Kein Wunder also, dass ich auch hier in Malmö nicht umhin kam, einen Abstecher zur Stadtbibliothek zu machen - immerhin gilt sie als die zweitschönste Bibliothek Schwedens!

Zentrum des futuristischen Baus bildet ein lichtdurchflutetes Atrium mit einer riesigen Glasfassade, so hoch wie das Gebäude selbst. Durch die unmittelbare Nähe zum Stadtpark sitzt man hier zum Lernen und Lesen fast im Grünen und genießt das natürliche Licht. Im Erdgeschoss befindet sich außerdem das bibliothekseigene Café, in dem man starken Kaffee und fantastischen Kuchen bekommt. Da kann man beim Gedanken an die heimischen Bibliotheken schon mal neidisch werden...

3. Kungsparken mit Malmöhus Slott

Von der Stadtbibliothek ist es nur noch ein Katzensprung zurück zum Malmöhus Slott. Dieses Schloss ist das älteste erhaltene Renaissanceschloss Skandinaviens. Die ersten Teile der Anlage entstanden bereits im 15. Jahrhundert unter Erich von Pommern. Nachdem es zu damaliger Zeit als Befestigung der Stadt und Wohnsitz der Königlichen Familien diente, verlor es 1685, nachdem Skane schwedisch wurde, seine Bedeutung und wurde zum Gefängnis umfunktioniert. Nach Kriegsende 1945 diente das Schloss zwischenzeitlich sogar als Flüchtlingsheim, bevor es später restauriert und wieder zum Sitz des Museums wurde. Die Ausstellung “Willkommen in Schweden” erzählt heute die Geschichten von den Menschen, die damals mit den “White Buses” des Roten Kreuzes aus den Konzentrationslagern gerettet wurden und Zuflucht in Malmö fanden.

4. Das hippe Viertel Möllevången

Noch viel spannender als die Altstadt selbst fand ich das angrenzende Stadtviertel Möllevangen - das bunte Multi-Kulti-Viertel, das überall ein bisschen an Berlin Friedrichshain erinnert. Hier finden sich zahlreiche moderne architektonische Kontraste, unzählige spannende Läden, Galerien und Cafés.

Die coole Friisgatan

Eine hübsche Straße, die mir besonders in Erinnerung geblieben ist, ist die Friisgatan. Hier gab es jede Menge coole Locatiobs wie bspw. die Galerie Rum för Serier, die kleine Eismanufaktur Köld, Tattooläden, Oliver & Eva, ein Concept Store für Dildos, das Panora-Kino (das übrigens die neuesten Arthaus-Filme auf Englisch zeigt) und den supercoolen Kulturbolaget, in dem sogar schon Bob Dylan und Bryan Ferry Konzerte gaben.

Einkaufszentrum 2.0

Nicht zu unterschätzen ist auch das unscheinbare Einkaufszentrum Mitt Möllan. Hat man erst einmal die fahle Fassade überwunden, findet man auch dort viele Galerien und fancy Läden, die Malmös Ruf der hippen schwedischen Stadt nur noch unterstreichen. Ganz besonders cool fand ich Typotopia. Gleich daneben befindet sich auch die coole Fotogalerie Format.

Essen aus aller Welt am Möllevångstorget

Wenn man nach dem langen Spaziergang Hunger bekommt, lohnt sich außerdem ein Abstecher zum Möllevangtorget. Dort gibt es hervorragendes Essen aus aller Welt, experimentelle Fusionsküchen und superleckeres Streetfood. Richtig gute Ramen gibt's bei Ramen to Bíiru, herausragende asiatische Fusionsküche bei Dubbel Dubbel und vegane Kuchen im niedlich gestalteten Sansa Café. Am liebsten esse ich aber bei Asino. Mit etwas Glück bekommt man zu den leckeren Pastagerichten auch noch ein Live-Konzert.

Sommer im Folkets Park

Im Sommer muss man wohl auch unbedingt in den Folkets Park - eine Mischung aus Grünfläche, Minizoo und Vergnügungspark. Bei besserem Wetter ist hier laut unserer Gastgeberin Helene immer etwas los - Konzerte, Tanzwettbewerbe, Veranstaltungen im Moriska Paviljongen oder einfach nur kollektives Draußensein.

5. Moderna Museet

Im Moderna Museet, der Zweigstelle des legendären Stockholmer Moderna Museet gibt es jede Menge moderne Kunst und zeitgenössische Klassiker. Zur Sammlung gehören unter anderem Werke von Dalí, Oppenheimer und Munch, aber auch die wechselnden Ausstellungen sind - zumindest kann ich das anhand einer behaupten - sehr sehenswert. Check vor deiner Reise auch den Event-Kalender! Wir hatten Glück und kamen genau richtig für eine englischsprachige Vernissage.

6. Naschkatzen in die Saluhallen!

Die Saluhallen (Markthalle), liegt im Inneren des Bahnhofsgebäudes. Einige Reisende, deren Beiträge ich gelesen habe meinen, die Hallen wären durch die vielen Zugreisenden sehr überfüllt und deswegen kaum einen Besuch wert. Wir hatten jedoch Glück und es war wenig los, sodass wir genug Zeit hatten, entspannt von Stand zu Stand zu schwärmen und verschiedene Varianten des typisch schwedischen Smørrebrød zu probieren. Zum Nachtisch gab es anschließend blaue und schwarze Salzlakritzbonbons einer kleinen Manufaktur.

Achte auf deinem Weg zur Markthalle auch unbedingt auf den futuristischen Bau des neuen Konzerthauses und die “Knotted Gun”. Die Bronzestatue von Carl Fredrik Reuterswärd ist inspiriert von der Trauer des Künstlers um den Tod von John Lennon und zeigt einen überdimensionalen Revolver mit Knoten im Lauf.

7. Turning Torso & der innovative Stadtteil Västra Hamnen

Västra Hamnen (Westhafen) ist ein neuer und hochmoderner Stadtteil in Malmö und nur eine kurze Fahrradfahrt vom Bahnhof entfernt. Er befindet sich auf einem ehemaligen Werftgelände unmittelbar am Meer und ist nur knapp einen Kilometer von der Altstadt entfernt. Seit 2001 entsteht hier rund um den Turning Torso, dem neuen Wahrzeichen Malmös, ein moderner Stadtteil, der nach seiner endgültigen Fertigstellung 12.000 Menschen ein Zuhause bieten soll.

Durch seine vollkommen autarke Energieversorgung durch Wind- und Sonnenenergie und Biogas versorgt sich der Stadtteil gänzlich klimaneutral und ist damit auch der erste seiner Art in Skandinavien. Neben der hohen Wohnqualität bietet der neue Westhafen aber auch vielerlei attraktive Freizeitmöglichkeiten. Der gesamte Stadtteil ist durchzogen von Grünflächen, Teichen und Wasserläufen, überall gibt es gemütliche Cafés und Restaurants. Entlang der sonnigen Strandpromenade findet man außerdem überall Badeplätze für eine Abkühlung im Öresund.

8. Die bunte Street Art

Überall in Malmö wirst Du riesige bunte Murals finden - inzwischen sollen es mehr als 40 bunte Wände sein! Hinter den Kunstwerken verbirgt sich die Initiative ArtScape, die es sich zur Aufgabe gemacht hast, Kunst im öffentlichen Raum zu fördern und Malmö in eine riesige Galerie unter freiem Himmel zu verwandeln. Auf Street Art Cities findest Du eine Karte mit allen bekannten Murals. Seit 2019 kann man sich in den Straßen Malmös außerdem auf die Suche nach dem Mäusehotel begeben - eine der vielen Installationen von Anonymouse.

9. Ribersborgsstranden

Spaziert man die Strandpromenade von Västra Hamnen entlang, erreicht man nach einer kleinen Weile auch Ribersborgsstranden, den gemütlich ruhigen Strand im Westen der Altstadt. Hier lässt es sich in Gesellschaft der Möwen wunderbar baden und die Füße in den Sand graben, die frische Luft genießen und Muscheln sammeln.

10. Baden im Öresund: Das Kallbadhus Ribersborg

Im Winter, wenn Luft und Wasser eiskalt sind, lockt am Ribersborgstranden aber auch das pittoreske Kallbadhus. Kallbadhus ist die schwedische Bezeichnung für Kaltbadehäuser, also eine Art Freibad mit Sauna, das auf Stelzen im Meer steht und Zugang zum Wasser hat. Auch wir verbrachten einen wunderbaren Nachmittag in den heißen Saunen mit ihren Panoramafenstern zum Öresund und beobachteten schwitzend Möwen und Schiffe, bevor wir uns todesmutig ins 2°C kalte Wasser stürzten.

Den perfekten Abschluss des Erlebnisses bringen dann Kaffee und Zimtschnecke im pittoresken Café des Kallbadhuses, während draußen die Wellen gegen die Holzpfähle schlagen.

Essen in Malmö: Meine persönlichen Restaurant-Tipps

  • Söderholmens Fisk: Wenn Du gern Fisch isst, geh zu Söderholmens. Hier bekommst Du fangfrische Köstlichkeiten aus dem Meer bis hin zu Austern, fein zubereitet und angerichtet, aber dennoch in sympathischen Portionen.
  • Farm2Table: Belegte Brote, Bowls, Suppen, süßes Gebäck... Wie der Name verspricht, kommen bei Farm2Table nur regionale und saisonale Zutaten auf den Tisch.
  • Lera Restaurant: Mezze, Mannakish, Kibbeh, Fatteh und Co. - bei Lera bekommst Du die Köstlichkeiten der arabischen Küche in ausgesprochen leckerer Zubereitung zu überraschend günstigen Preisen.
  • Hummusson: Der Name ist Programm. Du kannst wählen aus verschiedenen Bowls und Hummus-Sorten, begleitet von verschiedenen Salaten, Falafel und hausgemachtem Pita-Brot.
  • Spoonery: Sympathisches und gemütliches Restaurant, das traditionelle schwedische Gerichte - darunter natürlich auch Kötbullar - serviert.
  • Café Grannen: Ein kleines buntes Kunstcafé am östlichen Rand der belebten Innenstadt und der perfekte Ort für eine gemütliche Fika.
  • Scandwich: Die mit Abstand beste Adresse für Smørrebrød!
  • Sájvva: Ein veganes Restaurant, das das beste aus persischer, südostasiatischer und mexikanischer Küche auf dem Teller vereint.
  • The Lounge Limhamn: Eine hervorragende Adresse für leckeres Frühstück und das typisch schwedische Krabbenbrot Räkmacka.

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  1. tlover tonet sagt:
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